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Defensiv-Mann Guy Demel war von 2000 bis 2001 bei Arsenal London unter Vertrag © getty

Guy Demel spricht im Sport1.de-Interview über die personelle Situation, die Partie gegen Bochum und die Arbeit unter Labbadia.

Von Thorsten Mesch

München/Hamburg - Trotz enormer Verletzungssorgen will der Hamburger SV an der Spitze dranbleiben.

Dazu benötigt das letzte Aufgebot der Hanseaten aber einen Heimsieg gegen den VfL Bochum (ab 17 Uhr LIVE).

Dann könnte das Team von Trainer Bruno Labbadia nach Punkten wieder mit Tabellenführer Werder Bremen gleichziehen.

"Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir Bochum schlagen", sagt Trainer Bruno Labbadia vor dem Duell gegen den Vorletzten, der nur dreimal in 33 Jahren in Hamburg gewinnen konnte.

Nur noch 13 einsatzfähige HSV-Spieler

Für dieses Unterfangen stehen denm HSV allerdings gerade mal noch 13 einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Vor allem im Sturm sieht es weiter äußerst eng aus, da auch Eljero lia (Erkältung) und Markus Berg (Magen-Darm-Grippe) angeschlagen sind.

Definitiv ausfallen werden Jerome Boateng (Grippe) und Ze Roberto (Bänderanriss), hinzu kommen die Langzeitverletzten.

Deshalb haben die verbliebenen Akteure ihren Platz in der Startelf sicher. Das gilt auch für Guy Demel, der das Länderspiel mit der Elfenbeinküste gegen Deutschland (2:2) unbeschadet überstanden hat.

Sport1.de sprach mit dem Rechtsverteidiger über die personelle Situation, die Partie gegen Bochum und die Arbeit unter Labbadia.

Sport1.de: Der HSV wurde in dieser Saison sehr von Verletzungen geplagt. Wie schaffen Sie es, die vielen Ausfälle zu kompensieren?

Guy Demel: Es ist natürlich bitter, dass sich auch noch Ze Roberto verletzt hat. Wir gleichen das durch eine große Geschlossenheit im Team aus. Wir kämpfen mehr, die Laufbereitschaft ist groß und so bekommen wir es alle zusammen hin.

Sport1.de: War Ze Robertos Verletzung ein Schock für die Mannschaft?

Demel: Jede Verletzung ist schade. Für den Spieler, den Verein und die Fans. Aber wir müssen weiterarbeiten.

Sport1.de: Sind Sie froh, dass es nun zu Hause "nur" gegen den VfL Bochum geht?

Demel: Gerade solche Spiele sind schwer für uns. Wir haben gegen Bayern gewonnen, weil wir die bessere Mannschaft waren. Wir haben aber gegen Gladbach zuhause verloren. Da war zum ersten Mal nicht die beste Mannschaft auf dem Platz. Die Niederlage hat uns wachgerüttelt. Gegen Bochum müssen wir uns doppelt konzentrieren.

Sport1.de: Wie bewerten Sie die Arbeit von Bruno Labbadia im Vergleich zu seinen Vorgängern?

Demel: Klar macht er einen guten Job. Aber seitdem ich in Hamburg bin, sind wir jede Saison vorn dabei. Wichtig ist oben zu bleiben. Es ist deshalb noch zu früh, seine Arbeit zu bewerten.

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