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Jefferson Farfan spielte von Juli 2004 bis Juni 2008 bei der PSV Eindhoven © imago

Sport1.de stellt den Neuzugängen im Bundesliga-Manager ein Zwischenzeugnis aus und wagt eine Tendenz.

Von Benjamin Bauer

München - Fünf Ligaspiele, zwei DFB-Pokal-Runden sowie die ersten Auftritte auf internationaler Bühne sind absolviert.

Zeit um die wichtigsten Neuzugänge der Vereine unter die Lupe zu nehmen, ein Zwischenzeugnis auszustellen und eine Tendenzaussage zu wagen, die den Teilnehmern des Sport1.de-Bundesliga-Managers weiterhelfen könnten (Hier geht es zum Bundesliga-Manager!).

Petit, 1.FC Köln: (7 Pflichtspiele, 1 Tor)

Die Erwartungen an Armando Gonçalves Teixeira Petit in Köln waren bei seiner Verpflichtungen groß. Bislang konnte der Portugiese diese noch nicht komplett erfüllen. Seine Leistungen waren durchschnittlich und lassen Luft nach oben. Zumindest die kämpferische Einstellung stimmt: fünf Gelbe Karten bekam Petit bislang.Note: 3,5Tendenz: Leicht steigend.

Mladen Petric, Hamburger SV ( 5 Pflichtpiele, 3 Tore)

Sein Wechsel von Borussia Dortmund zum Hamburger SV war der Transfer-Paukenschlag vor der Saison.Behutsam wurde der Kroate von Trainer Martin Jol an die Mannschaft herangeführt: Fünf Mal musste er sich mit der Rolle des Einwechselspielers begnügen. Im Pokal bekam er seine Chance von Anfang an und nutzte sie mit zwei Treffern.Note: 3,5Tendenz: Petric wird in den Startelf-Plänen von Jol eine zentrale Rolle spielen. Tendenz daher steigend.

Tim Borowski, FC Bayern München (7 Pflichtspiele, 4 Tore)

Er kam, spielte und traf. Tim Borowski mausert sich bei den Bayern zum Top-Joker. Und das als Mittelfeldspieler. In der Liga bislang in allen Partien der Saison eingewechselt und dennoch drei Tore erzielt. Note: 2Tendenz: Borowski ist auf dem richtigen Weg. Über kurz oder lang wird Klinsmann ihn in die Startformation befördern.

Jefferson Farfan, FC Schalke 04 ( 6 Pflichtpiele, 2 Tore)

Nach der bitteren Verletzung im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Atletico Madrid kommt der Peruaner immer besser in Tritt. Der Rekordeinkauf der Königsblauen zeigt sich bislang als exzellenter Vorlagengeber. Note: 2Tendenz: Farfan ist noch nicht bei 100 Prozent seiner körperlichen Fitness angelangt. In Anbetracht dieses Umstands kann man zukünftig noch eine Steigerung erwarten. Tendenz also steigend.

Orlando Engelaar, FC Schalke 04 (5 Pflichtpiele, 0 Tore)

Auch Schalkes zweiter prominenter Neuzugang wurde von Verletzungen zurückgeworfen. Allerdings ist Engelaar mit seiner Form noch nicht soweit wie Farfan.Note: 4Tendenz: Kurzfristig ist Engelaar noch nicht bereit für eine tragende Rolle auf Schalke. Tendenz daher nur leicht steigend.

Jens Lehmann, VfB Stuttgart (5 Pflichtspiele)

Der Keeper erfüllt die Erwartungen in Stuttgart bislang. Ohne nennenswerte Patzer sorgt er bei den Schwaben für Ruhe in der Abwehr und bringt seine Erfahrung ein.Note: 3Tendenz: Wunderdinge darf man von einem 38-Jährige nicht mehr erwarten. Aber ein überdurchschnittlicher Bundesliga-Torwart ist Lehmann unbestritten. Tendenz: konstant

Jan Simak, VfB Stuttgart (8 Pflichtspiele, 0 Tore)

Ein starker Saison-Auftakt gegen Mönchengladbach, danach folgten allerdings enttäuschende Auftritte des Tschechen. Die Rolle des Spielmachers nimmt Simak nicht ein.Note: 4,5Tendenz: Simak befindet sich im Formtief. Tendenz daher eher sinkend.

Thiago Neves, Hamburger SV (3 Spiele, 0 Tore)

An der Alster gilt Neves neben Mladen Petric als neuer Hoffnungsträger nach dem Abgang von Rafael van der Vaart. An den starken Mannschaftsleistungen des HSV hatte der Brasilianer bislang kaum Anteil.Note: 4Tendenz: Im Pokalspiel gegen Bochum wurde Neves durch Marcell Jansen ersetzt und musste das Spiel von der Bank verfolgen. Gut möglich, dass diese Erfahrung nicht die letzte war. Tendenz leicht fallend.

Claudio Pizarro, SV Werder Bremen (6 Spiele, 3 Tore)

Mit der Rückkehr nach Bremen glückte den Werder-Verantwortlichen ein guter Coup. Pizarro und Bremen: das passt. Der Peruaner ist immer für ein Tor gut und profitiert von Spielgestalter Diego.Note: 2,5Tendenz: konstant.

Andrej Voronin, Hertha BSC Berlin (4 Spiele, 0 Tore)

Der Last-Minute-Zugang der Hauptstädter steht derzeit noch ohne Treffer da. Bislang agierte er sehr mannschaftsdienlich und unglücklich. Der Tor-Knoten ist bei ihm noch nicht geplatzt.Note: 3,5Tendenz: Es wird eine Frage der Zeit sein, wann Voronin endlich das Tor trifft. Tendenz daher leicht steigend.

Mikael Forssell, Hannover 96 (5 Spiele, 1 Tor)

Der Finne soll zusammen mit Jan Schlaudraff die Niedersachsen aus dem Bundesliga-Mittelfeld führen. Die persönliche Bilanz von Forssell sieht auf den ersten Blick (1 Tor, 3 Assists) ordentlich aus. Aber die Mannschaftsleistungen insgesamt blieben hinter den Erwartungen zurück. Forssell ist der Lichtblick.Note: 3Tendenz: Forssell ließ seine Klasse partiell aufblitzen. Gegenüber Mike Hanke hat Forssell die Nase vorn und deshalb: Tendenz steigend.

Jan Schlaudraff, Hannover 96 ( 6 Spiele, 3 Tore)

Beim 5:1-Sieg gegen Mönchengladbach wirbelte Schlaudraff. Bei den anderen Partien blieb er blass und wirkte sehr launisch. Gegen Bayer Leverkusen verletzte sich der Offensiv-Akteur, gab aber bereits Entwarnung und hofft auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein FC Bayern. Note: 4Tendenz: Trainer Hecking wechselte Schlaudraff nach enttäuschenden Vorstellungen aus. Gut möglich, dass Hecking Schlaudraff auch mal auf der Bank schmoren lässt. Tendenz eher negativ.

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