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Rudelbildung nach dem Tritt: Raphael Schäfer (r.) und Zvejzdan Misimovic (l.) © getty

Der Club-Keeper kann vorzeitig in die Winterpause gehen. Wolfsburgs Martins wird operiert, Manuel Neuer wird versteigert.

München - Für Raphael Schäfer ist die Bundesliga-Hinrunde vorbei.

Bundesligist 1. FC Nürnberg und sein Torhüter haben bei der mündlichen Verhandlung vor dem Sportgericht des DFB in Frankfurt den Einspruch gegen die Sperre Schäfers zurückgezogen.

Damit ist die vom DFB-Sportgericht ausgesprochene Sperre von vier Meisterschaftsspielen rechtskräftig, Schäfer wird vor der Winterpause also nicht mehr in der Bundesliga für den Club auflaufen können.

Das Gericht hatte den Nürnberger Keeper am Donnerstag wegen einer "Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" gesperrt. Schäfer hatte dies zunächst nicht akzeptiert und eine mündliche Verhandlung beantragt.

Tritt in den Unterleib

Nach Auswertung der Fernsehbilder des Spiels der Nürnberger beim VfL Wolfsburg (2:3) vom vergangenen Samstag sah es das Sportgericht als erwiesen an, dass Schäfer Gegenspieler Zvjezdan Misimovic in der 90. Minute auf dem Boden liegend mit dem linken Bein in den Unterleib getreten hatte.

Schiedsrichter Markus Schmidt hatte erklärt, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben konnte.

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Martins muss unters Messer

Der VfL Wolfsburg muss bis zur Winterpause auf seinen nigerianischen Stürmer Obafemi Martins verzichten.

Der 25-Jährige wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche einer Operation am Schienbein unterziehen, wo ihn seit Monaten eine Entzündung plagt. "Er hält die Schmerzen nicht mehr aus", sagte Trainer Armin Veh.

Martins war im Sommer für 10 Millionen Euro Ablöse vom englischen Premier-League-Absteiger Newcastle United zu den "Wölfen" gewechselt und bestritt seither zehn Bundesligaspiele.

Neuer zu ersteigern

Die Bundesliga-Stiftung der DFL hat am Freitag eine neue Auktionsreihe gestartet. Dabei können die Bieter regelmäßig Erlebnisse ersteigern, die käuflich nicht zu erwerben sind.

Erstes Angebot der Stiftung ist ein 45-minütiges Treffen mit Nationaltorwart Manuel Neuer. Als Erinnerung gibt es ein Trikot, das von Neuer persönlich unterschrieben wird.

Der Reinerlös der Auktion kommt der Bundesliga-Stiftung zugute, die damit ihre Projektarbeit zur Unterstützung von Kindern, Menschen mit Behinderung, Sportlern anderer Sportarten sowie zur Förderung des Themas Integration weiter vorantreibt.

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