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Verschnupft über die BVB-Fans: Hoffenheims Coach Ralf Rangnick © imago

Weil der 1899-Mäzen von BVB-Fans verhöhnt wird, will der Trainer harte Strafen. Bruchhagen hat kein Problem mit Skibbe.

München - Ralf Rangnick fordert den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wegen der Beschimpfungen gegen Mäzen Dietmar Hopp zum Handeln auf.

"Es gehören lebenslange Stadionverbote bis hin zu Punktabzug für die Vereine verhängt", sagte der Trainer von 1899 Hoffenheim vor dem Spiel beim Hamburger SV (Sa., ab 15 Uhr LIVE).

Beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund (1:2) war Hopp vor und während der Partie von einem großen Teil der 3000 mitgereisten Gäste-Fans übel beschimpft worden.

Auf einem Plakat war die Aufschrift "Fahr zur Hölle, Hopp" zu lesen.

Hoffenheims Rangnick attackiert Watzke

"Das alles hat mit freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Stellen sie sich vor, bei Herrn Watzke steht dauernd jemand vor dem Haus und schreit: Watzke, Sohn einer Hure.

Was würde er tun? Er würde sicher die Polizei rufen. Aber im Stadion darf man das ungeniert brüllen", polterte Rangnick in Richtung des BVB-Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke.

Der indes hat nach eigenem Bekunden "kein Problem mit den handelnden Personen" der Hoffenheimer.

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga zusammengefasst:

Bruchhagen sieht sich nicht als Skibbes Bremser

Heribert Bruchhagen ist angeblichen Umstimmigkeiten mit Trainer Michael Skibbe über die Personalpolitik bei Eintracht Frankfurt entgegengetreten und hat in diesem Zusammenhang von einem "Harmonisierungsprozess" gesprochen.

"Das aufgezeichnete Bild - da ist ein dynamischer Trainer, der nach oben will, und dort sitzen Heribert Bruchhagen und Finanzvorstand Thomas Pröckl, die Bremser - ist absurd", sagte der Eintracht-Boss. "Da lache ich mich tot." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Mainz hängt Eintracht hinterher

Vor dem Nachbarschaftsduell mit Aufsteiger FSV Mainz 05 (Sa., 18 Uhr LIVE) sehen der Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen und FSV-Manager Christian Heidel die Frankfurter strukturell weiter im Vorteil.

"Mainz wird es schwer haben, an Frankfurt heranzureichen. Das schlägt sich in der Tabelle nicht in jedem Jahr nieder, aber tendenziell schon", so Bruchhagen. Heidel stimmte der Einschätzung zu: "Wir werden die Eintracht wirtschaftlich nie einholen können."

Frankfurt verfügt über einen Jahresetat von 26 Millionen Euro, liegt in der Tabelle aber nur auf Platz zehn. Der FSV (Jahresbudget 15 Millionen Euro) , hat als Siebter vier Punkte Vorsprung vor dem Nachbarn.

De Wit von Leverkusen nach Kaiserslautern

Vom Spitzenreiter der Bundesliga zum Zweitliga-Tabellenersten: Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler Pierre De Wit wechselt in der Winterpause von Bayer Leverkusen zum 1. FC Kaiserslautern.

Der gebürtige Kölner unterzeichnete bei den Pfälzern einen Vertrag bis Ende Juni 2012. 110436(Diashow: Die Wechselbörse)

De Wit war erst zu Saisonbeginn nach einer Ausleihe an den Zweitliga- Absteiger VfL Osnabrück zum Werksklub zurückgekehrt. Dort kam er diese Saison bislang wegen eines Kreuzbandrisses nicht zum Einsatz.

Köln behält Hauptsponsor

Der Handelskonzern REWE bleibt Hauptsponsor des 1. FC Köln. Der Vertrag wurde um ein Jahr bis 2011 verlängert.

Über finanzielle Details vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Die REWE Group ist seit dem 1. Juli 2007 der Kölner Hauptsponsor.

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