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Stefan Kießling hat in dieser Saison bereits 14 Mal getroffen © getty

Die Bayer-Truppe strotzt vor Selbstvertrauen. Und auch Trainer Jupp Heynckes glaubt nicht, dass ein Einbruch droht.

München - Die ungeschlagenen Leverkusener peilen den nächsten Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft an.

Dabei wollen sie sich auch von Hannover 96 (alle Spiele ab 15 Uhr LIVE) nicht stoppen lassen.

Die Frage, wann denn der Einbruch folgt, kontert Jupp Heynckes selbstbewusst.

"Es steht eine gut zusammengestellte Mannschaft zur Verfügung, die sich gut versteht", erklärte Bayer-Coach. "Die Spieler wollen in dieser Saison was erreichen."

Am besten ist das bei seinem Paradestürmer Stefan Kießling abzulesen, der bisher in der Liga zwölfmal erfolgreich war.

Bestmarke lockt

"Jetzt nehmen wir alles mit", kündigte Kießling im "kicker" an. Und mahnte zugleich: "Wir wissen, dass im Fußball auch alles nach hinten losgehen kann."

Die Werkself jagt im Moment den vereinsinternen Startrekord.

Fangen die Leverkusener sich gegen Hannover keine Niederlage ein, haben sie die bisherige Bestmarke überboten. In der Saison 2001/2002 endete Bayers Serie nach 14 Spielen ohne Niederlage mit einer Pleite in Bremen.

Bergmann freut sich auf "spannende Aufgabe"

In Hannover stehen die Profis indes noch unter Schock nach dem Tod von Robert Enke. Die letzten beiden Spiele gingen beide zu null verloren.

Trainer Andreas Bergmann hat Respekt vorm Gegner, gibt sich aber zuversichtlich: "Leverkusen ist sehr spielstark und abschlusssicher. Trotzdem ist diese Aufgabe sehr spannend für uns."

Bei Hannover ist der Einsatz von Torwart Florian Fromlowitz (Magen-Darm-Infekt) fraglich. Als Ersatz stünde Morten Jensen bereit.

Ex-Nationalspieler Jan Schlaudraff steht nach drei Leistenoperationen innerhalb eines Jahres erstmals seit längerer Zeit wieder im 96-Kader.

Bayer bangt um den Einsatz des Innenverteidigers Manuel Friedrich, der wegen einer Wadenprellung am Freitag das Training abbrechen musste.

Simon Rolfes (Reha nach Knie-Operation) und Renato Augusto (Reha nach Wadenbein-Operation) fehlen.

Hamburger SV - 1899 Hoffenheim

Notgedrungen muss HSV-Trainer Bruno Labbadia wohl erneut die Mannschaft aufbieten, die unter der Woche in der Europa League mit 2:0 gegen Rapid Wien gewann.

Neben sechs Langzeitverletzten fehlen voraussichtlich weiter Eljero Elia (Knöchelprellung), David Rozehnal (Fieber), Jonathan Pitroipa (Adduktorenzerrung) und Tunay Torun (Knieprellung).

Hoffenheim muss auf Andreas Beck (Muskelfaserriss), Per Nilsson (Magenprobleme) und Andreas Ibertsberger (familiäre Gründe) und den gesperrten Maicosuel verzichten.

VfL Wolfsburg - SC Freiburg

Wolfsburgs Coach Armin Veh kann bis auf die Langzeitverletzten Obafemi Martins (Schienbein-OP) und Jonathan Santana (Muskelfaserriss) auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Im Abwehrzentrum erhält voraussichtlich Andrea Barzagli erneut den Vorzug vor Alexander Madlung.

Der Sportclub muss weiter auf seine etatmäßigen Innenverteidiger Heiko Butscher (Schulterverletzung) und Pavel Krmas (Oberschenkelblessur) verzichten.

VfB Stuttgart - VfL Bochum

Beim VfB fehlen weiter Sami Khedira (Überlastungsreaktion im Fuß) und Martin Lanig (Kreuzbandriss). Zdravko Kuzmanovic kehrt nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück, Arthur Boka (Schulter) fällt womöglich aus.

Stuttgart verlor zuletzt 1986/87 zuhause gegen Bochum. Beim VfL sind Anthar Yahia (Adduktorenprobleme) und Mimoun Azaouagh (Muskelfaserriss) nicht einsatzbereit.

Dagegen hat Zlatko Dedic die Schweinegrippe überstanden und wird voraussichtlich spielen.

Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg

Nelson Valdez ist nach einer Erkrankung wieder auf dem Damm. Der Nationalspieler Paraguays wird im BVB-Sturm Kevin Großkreutz ersetzen.

Ein Einsatz Tingas (Adduktorenprobleme) ist weiter fraglich. Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer ist für den Rest der Vorrunde gesperrt, Alexander Stephan war ein zuverlässiger Vertreter beim 0:1 gegen den SC Freiburg.

Der letzte Sieg des 1. FC Nürnberg bei Borussia Dortmund gelang in der Saison 1990/91 (2:0).

Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 (18.30 Uhr)

Eintracht-Trainer Michael Skibbe plant mit der Sieger-Elf von Berlin. Die zuletzt angeschlagenen Pirmin Schwegler, Maik Franz und Alexander Meier sollen noch rechtzeitig fit werden.

Auch der FSV hat wenig Grund, seine Formation vom 1:1 gegen den Hamburger SV zu verändern, nachdem Florian Heller seine Grippe auskuriert hat.

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