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Leverkusens Torjäger Stefan Kießling (l.) ging in Hannover leer aus © getty

Leverkusen erlaubt sich in Hannover zu viele Fehler und muss sich mit einem Remis zufriedengeben. Rene Adler hält das 0:0 fest.

Hannover - Trotz des besten Saisonstarts seiner Vereinsgeschichte hat Tabellenführer Bayer Leverkusen im Kampf um die Herbstmeisterschaft einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Die Rheinländer blieben zwar zum ersten Mal auch nach 15 Spieltagen ungeschlagen, kamen bei Hannover 96 aber nicht über ein 0:0 hinaus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Niedersachsen fuhren nach zwei Niederlagen wieder einen Punktgewinn ein.

Wenige Höhepunkte

34.341 Zuschauer bekamen in der ersten Halbzeit nur wenige Höhepunkte geboten.

Beide Mannschaften verengten die Räume bei Ballbesitz des Gegners geschickt, so dass gelungene Kombinationen über mehrere Stationen und gefährliche Torraumszenen Mangelware blieben.

Leverkusen zeigte zwar die bessere Spielanlage und erkämpfte sich ein leichtes Chancenplus, wirklich Zwingendes kam aber kaum zustande.

Adler hält das Remis fest

In der achten Minute hatten die Platzherren ihre beste Möglichkeit des ersten Durchgangs.

Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Lukas Sinkiewicz, der den angeschlagenen Manuel Friedrich (Wadenprobleme) in der Bayer-Innenverteidigung vertrat und in der laufenden Saison sein Startelf-Debüt gab, zog Arnold Bruggink aus rund 20 Metern ab.

Nationaltorwart Rene Adler entschärfte den Schuss jedoch. 181285(DIASHOW: Die Bilder des 15. Spieltags)

Fromlowitz rettet gegen Kroos

Auf der Gegenseite prüfte Tranquillo Barnetta den unter der Woche noch an einem Magen-Darm-Infekt leidenden 96-Keeper Florian Fromlowitz (7.), Eren Derdiyok scheiterte nach einem Stellungsfehler von Karim Haggui ebenfalls knapp (16.).

Kurz vor der Pause hatte dann Toni Kroos Leverkusens Führung auf dem Fuß.

Nach einer sehenswerten Pass-Stafette auf dem rechten Flügel, kam der Jungstar aus glänzender Position zum Abschluss. Erneut stand Fromlowitz dem Schuss im Weg (39.).

Stajner scheiter zweimal

Auch nach dem Seitenwechsel reichte Bayer zunächst nur selten an die gute Form der vergangenen Wochen heran.

In der Offensive mangelte es in Genaugkeit im Aufbau, und auch in der Defensive gab es ungewohnte Abstimmungsprobleme.

In der 51. Minute hätte Jiri Stajner fast davon profitiert. Der Tscheche verfehlte das Leverkusener Tor aber knapp.

Kurz darauf zwang der 96-Stürmer Adler zu einer weiteren guten Parade (60.).

Rausch klärt vor der Linie

Den Gästen gelang aus dem Spiel heraus weiter wenig. Zumindest Torjäger Stefan Kießling konnte seine Gefährlichkeit aber unter Beweis stellen.

Im Anschluss an eine Ecke kratzte Hannovers Konstantin Rausch den Kopfball des Nationalstürmers gerade noch von der Linie (65.).

Die Platzherren zeigten sich davon jedoch nicht geschockt und witterten bis zum Ende ihre Chance.

Bei Hannover waren Fromlowitz und Stajner die besten. Bei Bayer wussten vor allem Adler und Sami Hyypiä zu gefallen.

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