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Edin Dzeko (l.) hatte gegen Felix Bastians Freiburger kein Glück © getty

Der VfL entgeht zwar gegen Freiburg einer Niederlage, bleibt aber auch im vierten Heimspiel hintereinander ohne Sieg.

Wolfsburg - Youngster Fabian Johnson hat dem VfL Wolfsburg gegen den SC Freiburg einen Punkt gerettet und damit eine völlig misslungene Generalprobe für das wichtige Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Manchester United verhindert.

Der Abwehrspieler erzielte als "Joker" im Spiel gegen die Breisgauer das Tor zum 2:2 (1:1)-Endstand und verhinderte die zweite Wolfsburger Heimniederlage in Folge.

Dennoch verpassten die "Wölfe" mit dem vierten Heimspiel in Folge ohne Sieg den Anschluss an die obere Tabellenregion.

Elfmeter bringt Gäste-Führung

Gegen die spielerisch überlegenen Platzherren nutzten die Freiburger ihre einzige Torchance der ersten Halbzeit zur 1: 0-Führung (19. Minute).

Mohamadou Idrissou traf dabei aus abseitsverdächtiger Position. Der Ausgleich für die Niedersachsen fiel kurz darauf durch ein Eigentor von Felix Bastians (27.).

Ein fragwürdiger Elfmeter, den Ivica Banovic sicher verwandelte (51.), bescherte den Gästen das glückliche 2:1, ehe Johnson (81.) erneut ausglich.

Veh kritisiert Schiri-Entscheidung

Trainer Armin Veh lastete die zwei verlorenen Punkte unter anderem den Schiedsrichter-Entscheidungen an. "Das ist ja nicht das erste Mal in dieser Saison, dass bei uns Dinge gepfiffen werden, die ich nicht verstehe", lamentierte der Wolfsburger Trainer hinterher.

Freiburgs Robin Dutt bedankte sich vor allem bei seinem Keeper: "Wir können sicherlich von einem mehr als glücklichen Punktgewinn sprechen. Allerdings wurde dieser von einer leidenschaftlichen Defensivleistung und unserem Torhüter, der sich die Note eins verdient hat, unterstützt.

Misimovic unermüdlich

Vor 27.822 Zuschauern in der VW-Arena waren die Wolfsburger von Beginn bemüht, zu alter Heimstärke zurückzufinden.

Vor allem Spielmacher Zvjezdan Misimovic erwies sich in der Mannschaft von Trainer Armin Veh als unermüdlicher Antreiber, über den fast alle Angriffe der Platzherren liefen.

So setzte der Bosnier in der 8. Minute seinen Landsmann Edin Dzeko im Freiburger Strafraum schön in Szene.

Der Stürmer umkurvte noch seinen Gegenspieler Du-Ri Cha, scheiterte dann aber aus sieben Metern an Sportclub-Keeper Simon Pouplin.

Zwei Lattentreffer

Kurz darauf hatte Dzekos Sturmpartner Grafite Pech, als er einen Ball aus ähnlicher Distanz an die Latte köpfte (8.).

Auch ein Kopfball von Misimovic nach Flanke von Marcel Schäfer fand nur knapp nicht den Weg ins Tor (15.).

Nach dem 0:1-Rückstand blieben die Gastgeber am Drücker und hatten im Anschluss an den Ausgleich zahlreiche weitere Chancen. Die beste vergab Misimovic, als er in der 39. Minute ebenfalls nur die Latte traf.

Dzeko glücklos

Nach dem Seitenwechsel schien die Wolfsburger Führung nur eine Frage der Zeit. Doch stattdessen schockte Schiedsrichter Guido Winkmann den VfL mit seinem Elfmeterpfiff nach einem angeblichen Foul von Marcel Schäfer an Daniel Caligiuri.

Trotzdem bliesen die Wolfsburger weiter zum Angriff, blieben im Abschluss zunächst aber glücklos.

Alleine Dzeko vergab dabei dreimal die Möglichkeit zum Ausgleich (59./62./71.).

Beste Akteure auf Seiten der Platzherren waren Misimovic und Christian Gentner. Bei den Freiburgern wussten vor allem Torwart Simon Pouplin und Banovic zu gefallen.

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