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Arne Friedrich spielt seit 2002 bei der Hertha und ist somit einer der dienstältesten Profis © getty

Auch gegen Bayer dürfte der Berliner Kapitän ausfallen. Wiese kehrt zum Schalke-Spiel ins Werder-Tor zurück, Rausch bleibt 96 treu.

München - Kapitän Arne Friedrich wird Hertha BSC voraussichtlich auch im Heimspiel gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen (Fr., ab 20 Uhr LIVE) fehlen.

Der Nationalspieler kann wegen anhaltender Leistenprobleme derzeit nur ein leichtes Lauftraining absolvieren.

Hertha-Trainer Friedhelm Funkel plant daher für das Duell zwischen dem Schlusslicht und dem Tabellenführer vorsorglich ohne den 30-Jährigen:

"Ich bin da sehr skeptisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kaka für ihn spielt, ist sehr groß."

(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)110436(Diashow: Die Wechselbörse)

Kringe hofft aufs Comeback

Herthas Langzeitverletzter Florian Kringe (Mittelfußbruch) hofft derweil auf sein Comeback.

Möglicherweise wird der von Borussia Dortmund ausgeliehene Mittelfeldspieler am 16. Dezember im entscheidenden Europa-League-Spiel gegen Sporting Lissabon erstmals wieder im Kader stehen.

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengefasst:

Wiese wohl wieder im Werder-Tor

Werder Bremen kann gegen Schalke 04 (Sa., ab 15 Uhr LIVE) wohl wieder auf Tim Wiese setzen.

Der Torhüter, der in den vergangenen beiden Pflichtspielen aufgrund einer Grippe ausgefallen war, nahm am Mittwoch in gewohnter Form am Training mit der Mannschaft teil.

Pizarro weiter fraglich

Ob Stürmer Claudio Pizarro gegen die Gelsenkirchener zur Verfügung steht, ist hingegen weiter fraglich.

"Es gibt die Chance, dass Claudio am Donnerstag wieder locker mittrainieren kann. Wir müssen ihn Stück für Stück heranführen und werden die nächsten Tage sehen, ob es schon reicht", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf.

Pizarro, der seit gut vier Wochen an einem Haarriss im Mittelfuß laboriert, erklärte: "Ich habe noch leichte Schmerzen. Wir müssen die Entwicklung abwarten."

Individuelle Einheiten für Özil und Hunt

Während Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede am Mittwoch verletzungsbedingt pausierte, absolvierten Mesut Özil, Aaron Hunt und Dusko Tosic (alle Grippe) eine individuelle Einheit.

Für Donnerstag ist jedoch die Rückkehr des Trios ins Mannschaftstraining, an dem momentan auch der tunesische Testspieler Aymen Abdennour teilnimmt, geplant.

Rausch hält 96 wohl die Treue

Trotz des angeblichen Interesses von Schalke 04 will Abwehrspieler Konstantin Rausch seinen bis zum Saisonende befristeten Vertrag bei Hannover 96 offenbar verlängern.

"Es geht darum, dass alles passt. Ein paar tausend Euro mehr bringen mir gar nichts. Hannover ist mein erster Ansprechpartner", sagte der 19-Jährige der "Neuen Presse Hannover".

Rausch spielt bereits seit 2004 für die Niedersachsen, in der Bundesliga stand der Außenverteidiger bisher 40 Mal für Hannover auf dem Platz.

BVB-Südtribüne bald unter Denkmalschutz?

Die Stadt Dortmund will die legendäre Südtribüne des Stadions von Borussia Dortmund unter Denkmalschutz stellen.

Mit einem entsprechenden Antrag der unteren Denkmalbehörde werden sich schon am Donnerstag der Hauptausschuss und der Rat der Stadt befassen.

Mit der Aufnahme der mit 25.000 Plätzen größten frei stehenden Stehplatztribüne der Welt will die Stadt dem BVB ein besonderes Geschenk zum 100-jährigen Vereinsbestehen machen.

Auch Bierhoff fordert Gehaltsgrenzen

Auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat sich für die Einführung von Gehaltsgrenzen im Profi-Fußball ausgesprochen.

"Wenn man sieht, wie hoch Vereine wie Real Madrid oder Manchester United verschuldet sind oder auch in der Bundesliga einige Klubs mit Verbindlichkeiten zu kämpfen haben, dann muss man sagen: Die Gehälter sind einfach zu hoch", sagte er dem "Handelsblatt".

Bierhoff plädiert dafür, Gehälter europaweit anhand des Vereinsumsatzes zu begrenzen: "Man hätte keine Wettbewerbsverzerrung, weil irgendwelche Investoren Millionen aus ihrem Privatvermögen hineinbuttern."

Dietmar-Hopp-Sportpark fertig

Das neue Trainingszentrum von 1899 Hoffenheim wird den Namen von Mäzen Dietmar Hopp tragen.

Der Dietmar-Hopp-Sportpark in der Sinsheimer Nachbargemeinde Zuzenhausen, der 25 Millionen Euro kosten soll, ist bereits weitgehend fertiggestellt.

Zwei der vier Trainingsplätze, von denen einer über einer Rasenheizung verfügt, sind bereits bespielbar. Beim Trainingsauftakt vor der Rückrunde am 3. Januar sollen alle vier Plätze fertig sein.

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