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Milivoje Novakovic (r.) wartet weiter auf seinen dritten Saisontreffer © getty

Köln bleibt auch in Freiburg ohne Tor, kann sich aber über einen Rekord freuen. Auch die Freiburger agieren erschreckend harmlos.

Freiburg - Der 1. FC Köln kann nicht mehr treffen und nicht mehr gewinnen.

Die Rheinländer kamen am 16. Spieltag erneut nicht über sein torloses Remis beim Aufsteiger SC Freiburg hinaus.

Damit warten die "Geißböcke", die erst sieben Saisontreffer erzielt haben, seit mittlerweile vier Spielen auf einen Sieg und seit 371 Minuten auf einen Torerfolg.

Keine Tore, aber Rekorde

Für die Kölner war es das dritte torlose Remis in Folge und das insgesamt sechste in der laufenden Saison.

Das sechste Auswärtsspiel ohne Gegentreffer bedeutet Bundesligarekord.

Zum neunten Mal blieb der FC ohne Gegentor. Das schaffte sonst nur Tabellenführer Leverkusen.

Podolski trifft die Latte

Die 24.000 Zuschauer, darunter Bundestrainer Joachim Löw, mussten im ausverkauften Stadion bis zur elften Minute auf die erste aufregende Szene der Partie warten.

Nach gutem Zusammenspiel mit Sturmpartner Milivoje Novakovic traf Kölns Nationalstürmer und Publikumsliebling Lukas Podolski, dem vor der Partie erst ein Saisontor gelungen war, die Latte.

Langweiliges Gekicke

Vor und nach dieser Aktion zeigten beide Teams eine schwache Leistung. Durchdachte Aktionen im Spiel nach vorne blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Fehlpässe und Missverständnisse prägten das Geschehen.

Nur ein Weitschuss des Freiburger Außenverteidigers Du-Ri Cha beendete zwischenzeitlich das langweilige Gekicke (22.).

Aneinanderreihung von Fehlern

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt konnten die Akteure die Zuschauer auch Mitte der ersten Halbzeit nicht mit gutem Fußball erwärmen.

Lediglich die ein oder andere gelungene Defensivaktion der Abwehrreihen unterbrach die Aneinanderreihung von Fehlern.

Idrissou scheitert an Mondragon

Für die einzigen Kölner Höhepunkte vor der Pause sorgte wiederum Podolski mit zwei Distanzschüssen (29./34), von denen Freiburgs Torwart Simon Pouplin einen an der Latte lenkte.

Die beste Möglichkeit der Gastgeber vergab Mohamadou Idrissou in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs.

Der Kameruner, der den SC zum Saisonende wahrscheinlich verlassen wird, scheiterte an Torwart Faryd Mondragon, der mit dem Fuß abwehrte.

An Harmlosigkeit kaum zu überbieten

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts an dem trostlosen Spiel.

Der einzige Unterschied zur ersten Hälfte war, dass die ohnehin schon zerfahrene Partie nun noch durch zahlreiche Fouls unterbrochen wurde.

Im eigentlich nicht stattfindenden Offensivspiel überboten sich beide Mannschaften weiterhin gegenseitig an Harmlosigkeit.

Butscher verfehlt das Tor

Die Torhüter waren weitgehend beschäftigungslos, die Begegnung musste ohne spielerische Höhepunkte auskommen.

Lediglich ein Kopfball von SC-Kapitän Heiko Butscher sorgte für einen Hauch von Gefahr (74.).

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