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Thomas Schaaf bestritt als aktiver Spieler 262 Partien für Werder Bremen © imago

Der Trainer verlängert seinen Vertrag vorzeitig. Die Geschäftsführung ist froh, weitere Jahre mit Schaaf zusammenzuarbeiten.

Bremen - Mit der vorzeitigen Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrages hat Erfolgstrainer Thomas Schaaf am Montag für große Erleichterung bei Werder Bremen gesorgt.

Der seit 1999 beim Verein tätige 48-Jährige bleibt dem DFB-Pokalsieger nun weitere zwei Jahre bis zum 30. Juni 2012 erhalten.

"Wir sind sehr froh, dass wir noch vor dem Jahreswechsel bekannt geben können, diese Zusammenarbeit fortzuführen. Wir haben immer wieder betont, dass dies unsere wichtigste Personalie ist", sagte Klaus Allofs, Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung.

"Das zeigt den hohen Stellenwert, den Thomas bei uns genießt", ergänzte Allofs.

Schaaf fiel Entscheidung nicht schwer

Der Coach, der am 10. Mai 1999 den Trainerposten als Nachfolger von Felix Magath antrat, meinte:

"Unser gemeinsames Ziel ist es, erfolgreich voranzuschreiten. Ich sehe, dass Werder auch weiterhin eine interessante Mannschaft hat, um unsere Ziele verfolgen zu können. Deswegen fiel es nicht schwer, die neuen Herausforderungen anzunehmen."

Bremen musste am Sonntag ein 0:2 gegen Schalke 04 hinnehmen, tritt in der Europa League am Mittwoch bei Athletic Bilbao an und muss zum letzten Bundesliga-Hinrundenspiel am Sonntag zum Nordrivalen Hamburger SV reisen.

Allofs: "Wichtiger Faktor unseres Erfolges"

In den ersten Wochen als Werder-Trainer hatte Schaaf den Klub vor dem Abstieg bewahrt und führte die Mannschaft dann zum Pokalsieg 1999. Im Jahr darauf gelang ihm erneut der Finaleinzug.

Der größte Erfolg als Trainer der Grün-Weißen gelang dem gebürtigen Mannheimer in der Saison 2003/2004, als er das Team um Johan Micoud, Ailton Co. zum Double führte.

Bremen wurde unter Schaaf zum Dauergast in der Champions League und holte im Sommer erneut den DFB-Pokal. Außerdem gelang Werder im Mai 2009 der Einzug ins UEFA-Cup-Endspiel in Istanbul gegen Schachtjor Donezk.

"Er hat über viele Jahre bewiesen, dass er mit seiner Fähigkeit Mannschaften und Spieler zu verbessern, ein sehr wichtiger Faktor unseres Erfolges ist", lobte Allofs.

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