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Lange Bankdrücker, jetzt gefährliches Bayern-Sturmduo: Mario Gomez (l.) und Ivica Olic © imago

Die Verbannung auf die Bank erinnert Bayerns Stürmer rückblickend als seine schwerste Krise. An Olics Seite blüht Gomez auf.

München - Nationalstürmer Mario Gomez hat die Verbannung auf die Ersatzbank beim FC Bayern als die größte Krise seiner Karriere erlebt und sieht die schwere Zeit als überwunden an.

"In der Form habe ich das noch nie erlebt. Ich war ein Stück weit sehr verunsichert. Das war keine einfache Zeit", sagte Gomez vor dem Punktspiel des Rekordmeisters gegen Hertha BSC Berlin (Sa., ab 15 Uhr LIVE).

Erst nachdem ihm Trainer Louis van Gaal das entzogene Vertrauen in einem Gespräch vor dem Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen zurückgegeben habe, sei es wieder aufwärts gegangen: "An dem Tag, wo ich wusste, dass der Trainer auf mich setzt, hat alles seinen positiven Lauf genommen. Es war eine Befreiung."

"Tore bringen auch was"

Jetzt laufe es für ihn und seinen Verein perfekt: "Ich schieße nicht nur Tore, sondern die bringen auch was."

Die Bayern hatten nach der Rückkehr von Gomez in die Startelf eine Siegesserie gestartet. Ein wichtiger Grund für seinen Aufschwung sei auch der Sturmpartner Ivica Olic.

Seit der Kroate nach überstandener Verletzungspause zurück ist, kam das schon als "Golic" bezeichnete Duo in sechs Spielen zusammen zehn Tore. "Das passt. Wir sind zwei Spieler, die über die Dynamik kommen", sagte Gomez.

Olic ein Laufwunder

Außerdem sei Publikumsliebling Olic ein guter Typ und ein echtes Laufwunder: "Der steht neben dir und hechelt. Da denkst du: Geht's noch? Plötzlich steht er 40 Meter weiter und hechelt dort."

Auch Olic ist von Gomez begeistert: "Das passt sehr gut. Ich hatte immer viel Spaß mit Stürmern wie Mario. Aber mit ihm ist es noch besser. Er zeigt, warum die Bayern so viel Geld für ihn bezahlt haben."

Gomez war vor der Saison für über 30 Millionen Euro verpflichtet worden, hatte dann von van Gaal trotzdem zwischenzeitlich einen Platz auf der Ersatzbank bekommen."

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