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Lucas Barrios (r.) erzielt die Führung für die Dortmunder in der 20. Minute © getty

Zum 100-jährigen Bestehen schießt Lucas Barrios den BVB zum Sieg gegen Freiburg. Freiburg hält in der Partie dennoch gut mit.

Dortmund - Borussia Dortmund hat sein Jubiläum mit dem ersehnten Sieg gekrönt.

Am Tag des hundertjährigen Bestehens heizte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp die Stimmung vor der großen Geburtstagsparty am Abend in der Westfalenhalle mit einem 1:0 (1:0)-Sieg an und bleibt mit zehn Spielen in Folge ohne Niederlage die "Mannschaft der Stunde" in der Bundesliga.

Für die Entscheidung vor 80.100 fröstelnden Zuschauern sorgte der Argentinier Lucas Barrios mit seinem neunten Saisontreffer in der 19. Minute, das die "Mini-Serie" der auswärts zuvor in drei Spielen ungeschlagenen Freiburger stoppte.

Schlechte Platzverhältnisse

Nach einem Kurzprogramm zur Einstimmung auf das "Jahrhundertspiel" und einer beeindruckenden Fan-Choreographie benötigten beide Mannschaften jedoch einige Zeit, um sich an den vom Schnee geräumten, aber dennoch äußerst rutschigen Rasen zu gewöhnen.

Die erste Möglichkeit ergab sich für die Gastgeber, als Kevin Großkreutz den Freiburger Torhüter Simon Pouplin mit einem Flachschuss zu einer Glanzparade zwang.

Barrios besorgt Führung

Zwar sorgten auch die Gäste für gelegentliche Aufregung im und am Strafraum der Borussia, doch die wesentlich zielstrebigeren und gefährlicheren Angriffe trug der BVB vor.

Belohnt wurden die Gastgeber durch den unhaltbaren Kopfball von Barrios nach einer präzisen Flanke von U-21-Europameister Marcel Schmelzer.

Die Südbadener kamen in der Folge nur zu gelegentlichen Angriffen, so blieb es zunächst bei einem Schuss von Daniel Caligiuri, mit dem BVB-Torhüter Roman Weidenfeller einige Mühe hatte.

Dortmunder auch im zweiten Durchgang besser

Auch nach dem Wechsel bestimmte Dortmund die Partie, flüssige Kombinationen ließen jedoch die Bodenverhältnisse kaum zu. Sechs Minuten nach dem Wechsel bot sich erneut.

Großkreutz die Chance zum zweiten Dortmunder Treffer. Doch Pouplin war erneut zur Stelle. Vier Minuten später verfehlte Patrick Owomoyela das Freiburger Gehäuse ebenfalls nur knapp. Mit ein wenig mehr Geduld und Ruhe in der Offensive hätte Dortmund die Begegnung schon vorzeitig entscheiden können.

Bei den Gastgebern gefielen besonders Schmelzer und Neven Subotic. Freiburg hatte in Caligiuri und Heiko Butscher seine besten Kräfte.

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