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Milivoje Novakovic erzielte in der letzten Saison 20 Tore für die "Geißböcke" © getty

München - In vier Wochen beginnt die Bundesliga-Saison: Bei den drei Aufsteigern könnte die Situation kaum unterschiedlicher sein. Sport1.de beleuchtet die Situation in Mönchengladbach, Hoffenheim und Köln.

Der eine Neuling eilt von Sieg zu Sieg, der andere von Enttäuschung zu Enttäuschung und der dritte liegt im Clinch mit der Fifa.

Zweitliga-Meister Borussia Mönchengladbach präsentierte sich bisher tadellos in der Vorbereitung und musste noch keine Niederlage hinnehmen.

Anders die Vorzeichen hingegen beim rheinischen Rivalen aus Köln. Die "Geißböcke" holpern und stolpern durch die Vorbereitung und haben zudem noch einige offene Baustellen im Kader.

Der dritte Aufsteiger schließlich, Bundesliga-Debütant 1899 Hoffenheim, sorgte bislang hauptsächlich durch das Olympia-Theater um Stürmerstar Chinedu Obasi für Aufsehen.

Sport1.de beleuchtet die Situation der Aufsteiger.

1. FC Köln:

Das Team von Trainer Christoph Daum ist noch längst nicht in Bundesliga-Form.

Keines der letzten vier Testspiele wurde gewonnen. Beim 0:0 bei Fortuna Düsseldorf sah Daum noch "haarsträubende individuelle Fehler, die es abzustellen gilt".

Doch trotz eklatanter Schwächen, besonders im Angriff, gibt sich Daum zuversichtlich: "Ich bin fest überzeugt, dass wir zum Start die nötige Spritzigkeit haben", sagte der Coach am Mittwoch.

Sturmflaute droht

Es liegt jedoch auf der Hand: Nach dem Weggang von Nationalspieler Patrick Helmes fehlt dem FC die nötige Durchschlagskraft.

Dass Lukas Podolski in der kommenden Saison neben Milivoje Novakovic im Sturm spielen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Podolski hat am Donnerstag das Training beim FC Bayern aufgenommen.

Auch wenn Manager Uli Hoeneß ein "Optionsrecht" des 1. FC Köln bestätigte - die Münchner Verantwortlichen wollen Podolski halten.

"Sobald die Bayern ihn abgeben können oder wollen, sind wir interessiert", sagte Kölns Manager Michael Meier in einem Interview mit der "Kölnischen Rundschau".

"Kader steht"

Dem Interesse von Galatasaray Istanbul an Adil Chihi erteilte Daum eine Absage.

"Unser Kader steht - abgesehen von potenziellen Zugängen. Wir werden so kurz vor der Saison sicher keinen mehr abgeben", so der Trainer.

Der vom MSV Duisburg gekommene Stürmer Manasseh Ishiasku und der ehemalige Bremer Abwehrspieler Pierre Wome sind prominente Zugänge, doch es besteht noch Handlungsbedarf.

"Das defensive Mittelfeld der Mannschaft ist im Moment noch nicht optimal besetzt, da wollen wir noch einen Spieler holen", verriet Meier.

"Wenn wir es schaffen, die neuen Spieler schnell zu integrieren, können wir uns wirklich auf die neue Saison freuen", glaubt der Manager.

Thorsten Mesch

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