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Jerome Boateng wechselte 2007 von Hertha BSC Berlin zum Hamburger SV © getty

Der Verteidiger verschiebt die Vertragsverhandlungen auf den Sommer. Amoroso will sein Abschiedsspiel in Dortmund austragen.

München - Möglichst schnell wollte der Hamburger SV den Vertrag mit Jerome Boateng verlängern.

Doch daraus wird nichts, denn der Innenverteidiger hat die Verhandlungen abgebrochen, wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Der Nationalspieler und sein Berater Jörg Neubauer wollen erst im Sommer den Poker wieder aufnehmen.

Das dürfte beim HSV für Nervenflattern sorgen, denn der 21-Jährige besitzt im Sommer eine Ausstiegsklausel, die der HSV schnellstmöglich streichen wollte.

Für eine festgeschriebene Ablösesumme von zwölf Millionen Euro könnte Boateng dann den Traditionsklub verlassen.

Im Fokus zahlreicher Klubs

Längst hat Boateng mit seinen starken Leistungen Klubs aus ganz Europa auf sich aufmerksam gemacht. Schon jetzt dürfte der Marktwert des Verteidigers höher liegen.

Sollte er bei der WM in Südafrika überzeugen, dürfte das Interesse an Boateng noch größer werden, für zwölf Millionen wäre der ambitionierte Verteidiger vergleichsweise günstig zu haben.

Auch wenn Boateng unlängst bekundete, sich beim HSV sehr wohl zu fühlen, scheint ein Abschied im Sommer nicht unwahrscheinlich.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst.

Freiburg holt Cisse

Nachträgliche Weihnachtsbescherung für den SC Freiburg: Der verpflichtete zum Auftakt der Vorbereitung auf die Rückrunde den senegalesischen Nationalstürmer Pappis Demba Cisse.

Der 24-Jährige wechselt vom französischen Zweitligisten FC Metz zum Aufsteiger.

Cisse soll nach Angaben der französischen Sportzeitung "L'Equipe" eine Ablöse von 1,6 Millionen Euro kosten. Der Angreifer soll am Samstag in Freiburg eintreffen.

Amoroso möchte Abschiedsspiel in Dortmund austragen

Der ebenso torgefährlich wie extravagante brasilianische Stürmer Marcio Amoroso hat sich mal wieder zu Wort gemeldet.

Obwohl sein Abschied bei Borussia Dortmund im April 2004 alles andere als harmonisch ablief, möchte Amoroso sein Abschiedsspiel gerne in Dortmund austragen.

"Mein Traum ist es, mit der Meister-Mannschaft von 2002 im Sommer mein Abschiedsspiel in Dortmund zu machen?", sagte der 35-Jährige der "Bild".

"Denn die Zeit beim BVB war mit die schönste meiner Karriere. Diese unglaublichen Fans und diesen tollen Verein werde ich immer in meinen Herzen tragen und niemals vergessen", erklärte Amoroso, der 2002 Meister und Torschützenkönig mit dem BVB wurde, weiter.

Nach weiteren Stationen, unter anderem in Malaga, Sao Paulo, dem AC Mailand und Thessaloniki hat er mittlerweile seine Karriere beendet.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke reagierte gegenüber "Bild" durchaus positiv auf das Anliegen Amorosos.

"Grundsätzlich finde ich die Idee von Amoroso toll und lobenswert", sagte Watzke, schränkte aber ein: "Aber ich denke, dass er gerade aufgrund der Weltmeisterschaft sehr, sehr schwierig werden wird, das zu realisieren."

Skibbe erwartet keinen Neuzugang mehr

Frankfurts Trainer Michael Skibbe glaubt nicht mehr daran, dass sich die Eintracht in der Winterpause mit einem Stürmer verstärken wird. Er erwarte keinen Neuzugang mehr für diese Position, sagte Skibbe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Skibbe hatte sich zuletzt für den Einkauf eines Angreifers stark gemacht, weil unter anderem Ioannis Amanatidis verletzt ist. Theofanis Gekas, der als Wunschkandidat galt, war von Bayer Leverkusen zum Tabellenletzten Hertha BSC Berlin gewechselt.

Auch eine Verpflichtung des brasilianischen Spielmachers Lincoln sei "komplett durch", sagte Skibbe.

Rauball hofft auf mehr Stars in der Bundesliga

Die Bundesliga wird nach Ansicht des Ligaverbands-Präsidenten Reinhard Rauball in den kommenden Jahren durch einen Zuwachs an internationalen Stars Attraktivität gewinnen.

"Wir stellen fest, dass in England und Spanien die steuerlichen Vorteile, die sehr viel bei der Betrachtung von Bruttolöhnen und Nettoleistungen ausmachen, rückgängig gemacht werden sollen", sagte Rauball dem "kicker":

"Damit wird den Spielern ein wichtiger Anreiz genommen. Allein unter diesem Gesichtspunkt wird es in den nächsten Jahren zu einer Umverteilung der Spitzenspieler auf alle anderen Ligen kommen."

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