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Helmes-Sturmpartner Stefan Kießling ist auf dem Weg zu alter Stärke © getty

Auch die Mitarbeiter partizipieren am Leverkusener Erfolgskurs. Wie genau, zeigt der zweite Teil der Sport1.de-Analyse.

Von Christian Paschwitz

München - Ganz vorn wiederum läuft Stefan Kießling (3) zu starker Form auf - und dürfte wieder ein Kandidat fürs DFB-Ensemble werden. Nicht nur wegen seines 35-Meter-Traumtors im DFB-Pokal gegen Augsburg (2:0), das Bayer erstmals nach fünf Jahren wieder ins Achtelfinale hievte.

Weiteres Novum der aktuellen Erfolgsstory: Für ihre rund 130 festangestellten Mitarbeiter hat die Bayer 04 Fußball-GmbH seit dieser Saison eine Prämie von 20 Euro pro Punkt ausgelobt.

Ein schöne Bonus-Zahlung, die Bayer-Boss Wolfgang Holzhäuser feststellen lässt, "dass die emotionale Bindung unserer Mitarbeiter zu den Spielern auf dem Platz seitdem deutlich höher ist." Ein tiefer greifendes Wir-Gefühl eben.

Was Bayer auf dem Weg zu den ganz großen Zielen in die Hände spielen könnte: Neben DFB-Pokal und Meisterschaft gibt es keine dritte Belastung, weil das Team nach Platz sieben in der Vorsaison weder im Uefa-Cup noch in der Königsklasse ran muss.

So sieht es zumindest Reiner Calmund. Im "Express" sagte Bayers Ex-Manager: "Die englischen Wochen für die Konkurrenz kommen noch. Da könnte der Fluch der verpassten Europacup-Quali plötzlich zur guten Tat werden."

"Kopf nur bei Bayer"

Im Leverkusener Lager selbst gibt man sich so oder so unbeirrt. "Mein Kopf ist nur bei Bayer. Auf andere Vereine schaue ich gar nicht. Hier entsteht etwas Großes", sagte Helmes kürzlich im Zusammenhang mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2013. Der Goalgetter wird nicht zu Unrecht als Architekt des neuen Bayer-Bauwerks betrachtet.

Dass es ab der Winterpause hin und wieder doch ein wenig grau und leblos wird, hat dann einen simplen Grund: Die BayArena gerät bei ihrem Umbau zur Vollbaustelle. Leverkusen muss in der Düsseldorfer LTU-Arena kicken. Nicht zuletzt Völler hat schon Schlimmeres gesehen.

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