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Die Spieler des 1. FC Nürnberg drehen beim Trainingsauftakt ihre Runden © imago

Mit neuem Trainer und neuen Spielern fährt der Club ins Trainingslager nach Belek. Makaay ist wohl kein Thema mehr.

München/Belek - Das neue Jahr hat der 1. FC Nürnberg beinahe runderneuert begonnen:

Mit einem neuen Trainer, zwei neuen Spielern und neuer Hoffnung bereitet sich der Bundesligist auf eine Rückrunde mit 17 Spieltagen Abstiegskampf pur vor.

Derzeit trennen die Franken vier Punkte vom Relegationsplatz 16.

Doch Dieter Hecking, seit dem 23. Dezember Nachfolger des zuletzt glücklosen Michael Oenning beim Club, setzt auf einen guten Auftakt unter seiner Regie.

Richtungsweisendes Auftaktprogramm

"Wenn wir in den ersten vier Spielen einigermaßen erfolgreich abschneiden, wissen die anderen Klubs aus der unteren Region, dass mit uns wieder zu rechnen ist", sagte Hecking vor der Abreise in das einwöchige Trainingslager im türkischen Belek.

Bei Schalke 04, gegen Eintracht Frankfurt, bei Heckings ehemaligem Klub Hannover 96, gegen den VfB Stuttgart:

Die ersten vier Spiele des Clubs in der Rückrunde haben es allerdings in sich.

Hecking stellt auf "Doppel-Sechs" um

Hecking will die Zeit bis zum Wiederbeginn der Bundesliga am 16. Januar nutzen, um das von ihm bevorzugte 4-4-2-System mit einer "Doppel-Sechs" einzustudieren.

Dafür hat der Club ihm neues Personal bereitgestellt: Bis Saisonende von Bayern München ausgeliehen sind das angebliche Weltklasse-Verteidiger-Talent Breno und der bereits im Europapokal erprobte Andreas Ottl.

Letzterer dürfte eine Hälfte der Doppel-Sechs bilden.

Slowakischer Nationalspieler wird getestet

In Belek kann Hecking außerdem noch einen möglichen weiteren Neuzugang testen.

Der slowakische Nationalspieler Radoslav Zabavnik, 29 Jahre alt, ist nach dem Ablauf seines Vertrages beim russischen Erstligisten Terek Grosny ohne Verein.

Der mögliche WM-Kandidat der Slowaken, für die er bereits 41-mal spielte, ist nach Ansicht von Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader eine weitere "interessante Option" für das Mittelfeld.

Makaay-Transfer hat keine Priorität

Gar keine Option ist angeblich Roy Makaay.

Der kolportierte Wechsel des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs, der angeblich ablösefrei und für ein reduziertes Gehalt von Feyenoord Rotterdam zu haben wäre, wird womöglich nur ein Gerücht bleiben - auch wenn einer seiner Berater in Nürnberg eine Osteria betreibt.

Die Prioritäten des Clubs, sagte Bader dazu, lägen "woanders".

Oberstes Ziel bleibt die Verhinderung des achten Abstiegs aus der Bundesliga.

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