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Mesut Özil erzielte für Werder Bremen bislang zehn Tore in 45 Bundesligaspielen © imago

Die Bundesligaprofis wählen den Bremer zum besten Spieler der ersten Saisonhälfte. Der junge Mainzer Coach hinterlässt Eindruck.

Nürnberg - Nationalspieler Mesut Özil ist von den Profis der Bundesliga zum besten Akteur der Hinrunde gewählt worden.

Als bester Torhüter hat Rene Adler die Nase vorn. Trainer der Hinrunde ist Bundesliga-Novize Thomas Tuchel. Das geht aus einer Umfrage des "kicker" unter 228 Bundesliga-Spielern hervor.

Özil war mit 38,1 Prozent der Stimmen das Maß aller Dinge. Der Offensivspieler von Werder Bremen verwies damit Nationalstürmer Stefan Kießling von Herbstmeister Bayer Leverkusen (22,9) und den Brasilianer Ze Roberto vom Hamburger SV (9,6) auf die Plätze zwei und drei.

Die Stars der vergangenen Saison waren dagegen die großen Verlierer. Edin Dzeko und Sturmpartner Grafite von Meister VfL Wolfsburg erhielten ebenso keine Stimme wie der vom VfB Stuttgart zu Bayern München gewechselte Mario Gomez.

Im Tor lag der Leverkusener Adler bei der Umfrage mit 34,7 Prozent vor dem Bremer Tim Wiese (16,2) sowie Manuel Neuer von Schalke 04 (14,9). Damit feierte Adler auch einen Punktsieg im Kampf um den Stammplatz bei der Nationalmannschaft mit Blick auf die WM in Südafrika.

Tuchel gleich auf Platz eins

Eine Überraschung gab es bei den Trainern. Tuchel gab gleich bei seinem Debüt mit Aufsteiger FSV Mainz 05 der namhaften Konkurrenz das Nachsehen.

Mit 36,5 Prozent ließ der 36-Jährige den Leverkusener Jupp Heynckes (25,1) sowie Felix Magath in seinem ersten Halbjahr in Schalke (16,9) hinter sich.

International sind die Profis die Bundesliga wieder besser positioniert. Immerhin ein Drittel meint, dass sich die Liga im europäischen Vergleich verbessert hat.

Barcelona Favorit auf Champions-League-Sieg

Klarer Favorit auf den Titel in der Champions League ist aber erneut Klub-Weltmeister und Champions-League-Sieger FC Barcelona (42,7).

Ein Fünftel aller Profis hält den Druck inzwischen für zu groß. Die Diskussion über den hohen Leistungsdruck war zuletzt vor allem im Zusammenhang mit dem Selbstmord von Robert Enke geführt worden.

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