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Ralf Rangnick (r.) arbeitet seit 2006 als Trainer beim Hopp-Klub © imago

Hoffenheims Mäzen versteht die Auszeit des Coachs wegen der Erkrankung seines Vaters. Nerlinger will den FCB-Kickern ans Geld.

München - Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat Verständnis, dass Trainer Ralf Rangnick zurzeit bei seinem kranken Vater weilt und die Leitung der Übungseinheiten an Co-Trainer Peter Zeidler übertragen hat.

"Wenn man so ein inniges Verhältnis zum Vater hat wie Ralf Rangnick, ist es selbstverständlich, dass er sich um ihn kümmert", sagte Hopp der "Bild"-Zeitung: "Ich habe Verständnis, dass er nicht den Kopf frei hat für das Training."

Wie lange Rangnick bei der Vorbereitung auf die Rückrunde nicht zur Verfügung steht, ist noch unklar. "Es kann sein, dass Ralf nach zwei oder drei Tagen zurückkommt. Es kann aber auch länger dauern", sagte Zeidler, der Rangnick beim Trainingslager in Zuzenhausen zunächst vertritt.

Täglicher Beistand

Bei Rangnicks Vater Dietrich sollen nach einer Operation wegen eines Leistenbruchs Komplikationen aufgetreten sein.

Aufgrund einer Infektion musste der 78-Jährige in die Uni-Klinik Heidelberg verlegt werden. Ralf Rangnick hatte schon seinen Skiurlaub in Leogang in Österreich abgebrochen und steht seinem Vater täglich im Krankenhaus bei.

Rangnick hatte am Sonntag zum Start der Rückrunden-Vorbereitung erklärt, dass er sich aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung seines Vaters momentan nicht in der Lage sehe, seiner Tätigkeit als Chefcoach zu 100 Prozent nachgehen zu können.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst:

Bayern will Gehälter drücken

Der FC Bayern München will seinen Profis an den Geldbeutel.

"Wir werden versuchen, die Gehälter zu reduzieren", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger in einem Interview mit dem "kicker".

Auch der Bundesliga-Krösus müsse, betonte der 36-Jährige, "über Kosten nachdenken".

Die Gehälter der Spieler seien bereits "durch die Decke geschossen". Deshalb müssten auch die Profis umdenken, nicht jede Vertragsverlängerung bedeute "automatisch mehr Geld".

Lange Pause für Dorda

Borussia Mönchengladbach muss in der kompletten Rückrunde auf Christian Dorda verzichten.

Die Knieverletzung des Abwehrspielers, die er am Samstag im Trainingslager im spanischen La Cala de Mijas erlitten hatte, stellte sich als Riss der Patellasehne heraus.

Der 21-Jährige wurde bereits am Montagvormittag in Köln erfolgreich operiert.

Dorda hatte sich gleich im ersten Training in Spanien das rechte Knie verdreht.

Arzt entscheidet in Yahia-Affäre

Bochums Anthar Yahia wird von einem Arzt des Weltverbandes FIFA in Zürich untersucht.

Dieser soll entscheiden, ob der 27-jährige Abwehrspieler am Afrika-Cup für sein Heimatland Algerien teilnehmen kann oder nach Bochum zurückkehren muss.

Yahia laboriert seit geraumer Zeit an einer Schambeinverletzung und ist seit Wochen nicht mehr einsatzfähig.

Die Bochumer sind verärgert, dass Yahia seine Reha für die Nationalmannschaft unterbrochen hatte und ins Trainingslager nach Marseille geflogen war.

Der VfL bezweifelt, dass Yahia körperlich in der Lage ist, den Afrika-Cup für Algerien zu bestreiten. "Wir werden uns auf jeden Fall dem Urteil des FIFA-Arztes unterwerfen", sagte Bochums Sportdirektor Thomas Ernst.

Bance trifft im Trainingslager ein

Aristide Bance ist am Montag wie erwartet im Trainingslager des FSV Mainz 05 in Costa Ballena in Spanien eingetroffen.

Der Stürmer aus Burkina Faso hatte zuvor die Teilnahme am Afrika-Cup in Angola nach Unstimmigkeiten mit Nationaltrainer Paulo Duarte abgesagt.

"Das war meine persönliche Entscheidung. Ich habe eine andere Meinung als Trainer Paulo Duarte. Im bin Stammspieler in der Bundesliga, der Trainer setzt aber in der Nationalmannschaft auf andere Spieler, die in ihren Vereinen nicht diese Rolle spielen", sagte Bance nach seiner Ankunft im Hotel Barcelo in Andalusien.

Seine Entscheidung sei aber nicht als Rücktritt aus der Nationalmannschaft zu verstehen.

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