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Claudio Pizarro schoss in dieser Spielzeit sechs Tore in zehn Saisonspielen © getty

Der Bremer Stürmer zieht sich im Testspiel in Dubai eine Verletzung zu. Kießling will Bayer treu bleiben. Die Bundesliga-Splitter.

Zusammengestellt von Marcel Braune

München - Nach dem 2:1 gegen den Al Ain Club im ersten Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Dubai macht sich bei Werder Bremen Sorge um Claudio Pizarro breit.

Pizarro erzielte beide Tore für die Bremer, stand aber nicht nur deshalb im Mittelpunkt. Der Peruaner bekam in der 53. Minute einen Schlag auf das rechte Sprunggelenk und musste humpelnd den Platz verlassen.

Böse Erinnerungen wurden wach, schon gegen Ende der Hinrunde legte eine Verletzung an genau der gleichen Stelle Pizarro lahm. Doch der Torjäger selbst gab Entwarnung: "Ich glaube, es ist nicht so schlimm. Ich werde weiter behandelt und will kein Risiko eingehen."

Zunächst wird der Stürmer aber nur ein reduziertes Trainingsprogramm absolvieren. Werder-Boss Klaus Allofs hofft, dass der Torjäger bald wieder voll einsatzfähig ist. Wenn nicht "wäre das ein Albtraum", sagte Allofs der "Kreiszeitung".

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Kießlings Bekenntnis zu Bayer

Stefan Kießling, der beim Spitzenreiter Bayer Leverkusen eine herausragende Hinrunde absolviert hat, begeistert nicht nur den eigenen Trainer Jupp Heynckes.

Auch andere Vereine haben ihr Interesse an dem Nationalstürmer bekundet, der in Leverkusen noch bis 2012 unter Vertrag steht.

"Mein Berater hat mir gesagt, dass Anfragen von anderen Klubs für mich vorliegen. Doch davon will ich jetzt gar nichts hören. Abwerbungsversuche kann man sich derzeit sparen", teilte Kießling dem "Express" mit.

Baumjohann folgt seinem Herz

Schalkes Heimkehrer Alexander Baumjohann fühlt sich schon kurz nach seiner Ankunft bei den "Knappen" pudelwohl. "Mein Herz hängt an Schalke. Dieser Klub ist schon immer etwas Besonderes für mich", sagte der 22-Jährige der "Bild".

"Für mich kam nie ein anderer Klub in Frage. Ausschlaggebend war das Gespräch mit Felix Magath. Er sagte mir, dass ich nicht ein oder zwei Jahre Geduld haben muss."

Bei Bayern München war Baumjohann auf lediglich drei Einsätze gekommen. Dennoch ist die Enttäuschung nicht zu groß: "Ich bereue nicht, diesen Schritt gemacht zu haben, ich habe viel in München gelernt."

Matip gibt Kamerun einen Korb

Derweil hat Schalkes Joel Matip Kameruns Fußball-Verband einen Korb gegeben. Der 18-Jährige sagte seine Teilnahme am Afrika-Cup in Angola (10. bis 31. Januar) ab.

Kameruns Nationaltrainer Paul Le Guen hatte den Teenager überraschend in sein Aufgebot berufen. Felix Magath hatte zuvor bereits eine Teilnahme von Matip ausgeschlossen.

"Er will sich auf die Bundesliga konzentrieren", sagte der deutsche U21-Trainer Rainer Adrion bei einem Besuch im Trainingslager der Königsblauen in Chiclana de la Frontera.

Mit Musik gegen den Abstieg

In Berlin bleibt nichts unversucht, um den Abstieg zu vermeiden. Eine Musiktherapie soll den Spielern von Hertha BSC helfen, Körper und Geist zu entspannen. "Ein stressfreier Spieler ist leistungsfähiger", sagte Ulrich Conrady der "Bild".

Conrady entwickelte die AVWF-Methode, bei der Schallwellen so verändert werden, dass sie dem Körper helfen sollen, das Gefühl der kompletten Zufriedenheit zu erreichen.

Schon in der erfolgreichen vergangenen Saison wurde die AVWF-Methode eingesetzt. Nun soll die Therapie auch im Abstiegskampf helfen. Unter anderem sorgen nun die Beatles für Entspannung beim Hauptstadtklub.

Stalteri mit Innenbanddehnung

Entwarnung bei Abwehrspieler Paul Stalteri von Borussia Mönchengladbach:

Der 32 Jahre alte Kanadier, der sich im Trainingslager das Knie verdreht hatte, erlitt dabei lediglich eine Innenbanddehnung.

Das ergab eine Kernspinuntersuchung. Wie lange Stalteri ausfallen wird, ist aber unklar.

FC Bayern: Probleme mit der Quote

Bayern München wird vor Beginn der Bundesliga-Rückrunde voraussichtlich einen Spieler aus seiner Drittliga-Mannschaft mit einem Profivertrag ausstatten. Der Grund für die schnelle Beförderung:

Nach den Transfers von Andreas Ottl auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg und von Alexander Baumjohann zu Schalke 04 stehen nur noch elf deutsche Spieler im Kader des FC Bayern. Gemäß den Statuten der DFL müssen es allerdings zwölf sein.

Die Kandidaten für eine Beförderung sind der Deutsch-Türke Mehmet Ekici (Mittelfeldspieler) und der Deutsch-Italiener Diego Contento (Abwehr). Die beiden 19 Jahre alten Spieler von Bayern II halten sich bereits im Trainingslager in Dubai auf.

Mainzer Rose fällt womöglich lange aus

Marco Rose vom FSV Mainz 05 droht erneut eine längere Pause.

Eine Kernspintomografie ergab, dass sich der vorzeitig aus dem Trainingslager des Aufsteigers abgereiste Linksverteidiger erneut eine knöcherne Verletzung am rechten Mittelfuß zugezogen hat.

Über die Dauer der Ausfallzeit kann derzeit keine Angabe gemacht werden.

Besser fiel die Diagnose beim ebenfalls bereits aus Andalusien abgereisten Eugen Polanski aus: Polanski hat sich durch einen Schlag gegen seinen Fuß eine Knochenstauchung am Zehengrundgelenk zugezogen. Der Mittelfeldspieler erhält intensive Behandlung und kann weiter trainieren.

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