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Thomas Hitzlsperger trug bislang 51-mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft © getty

Der ehemalige VfB-Kapitän hat seine WM-Teilnahme keinesfalls abgeschrieben. Eine gute Rückrunde soll alle Zweifel beseitigen.

Stuttgart - Der beim VfB Stuttgart als Kapitän abgesetzte Thomas Hitzlsperger geht trotz seiner jüngsten sportlichen Probleme weiter fest von einer Berufung in den WM-Kader aus.

"Ich fürchte nicht um meine WM-Teilnahme", sagte der 27-Jährige im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten".

Löw wollte Hitzlsperger die Nominierung für die WM-Endrunde in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) zuletzt nicht garantieren.

Der Bundestrainer betonte aber zugleich: "Ich wünsche vor allem ihm, dass er wieder an seine starken Leistungen anknüpfen kann. Denn bei ihm hat man zuletzt gemerkt, dass die Situation in Stuttgart nicht spurlos an ihm vorübergegangen ist."(Die Winterfahrpläne der Bundesligisten)

"Die Kurve kriegen"

Hitzlsperger, dem der ehemalige VfB-Trainer Markus Babbel die Spielführerbinde abgenommen hatte, weiß daher auch, dass er sich in der Rückrunde bei Löw empfehlen muss.

"Es ist nichts garantiert. Ich will wieder die Kurve kriegen und meine Leistungen auf einem hohen Niveau stabilisieren. Dann werde ich auch nach Südafrika fahren", sagte der Mittelfeldspieler,

Auch unter Babbels Nachfolger Christian Gross (noch) gehört er noch nicht zum Stammpersonal. ("Hitz" feuert gegen Ex-Coach Babbel)

"Hitz" lässt sich nicht vergraulen

Hitzlsperger kämpft zudem um einen neuen Vertrag beim VfB.

Sein aktueller Kontrakt läuft zum Saisonende aus, Gespräche mit dem Klub über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit hat es bislang noch nicht gegeben.

"Darüber bin ich weder enttäuscht noch überrascht. Der Verein wird auf mich zukommen. Ich fühle mich wohl in Stuttgart und kann mir auch vorstellen, noch lange zu bleiben", sagte er dazu.

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