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Karl-Heinz Rummenigge ist seit Juli 2004 Mitglied des Vorstands des Ligaverbands © getty

Der Einstieg fremder Investoren in die Bundesligavereine bleibt weiter heiß. Karl-Heinz Rummenigge drängt auf eine Einigung.

Frankfurt/Main - Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die DFL und fordert ein Ende der Diskussionen über den möglichen Einstieg von finanzstarken Investoren in die Bundesliga.

"Mir wird das Thema zu sehr ausgesessen. Die DFL und der Ligavorstand müssen irgendwann Butter bei die Fische tun, wie man sich das in Zukunft vorstellt", sagte Rummenigge, der selbst dem Ligavorstand angehört, der "Sport Bild".

Nichts bewegt sich

Im vergangenen März hatte die DFL die Vertreter der 36 Erst- und Zweitligisten im Zuge der unter anderem von Hannovers Präsident Martin Kind vehement geforderten Abschaffung der 50+1-Regel zu einer Informationsveranstaltung geladen.

Seitdem sei laut Rummenigge "nichts vorwärtsgegangen".

Skepsis bleibt

Die derzeit bestehende Regelung besagt, dass der Verein in einer Aktien- oder Kapitalgesellschaft immer 50 Prozent plus eine Stimme halten muss, um Herr im eigenen Hause zu bleiben.

Für eine Satzungsänderung bedarf es jeweils einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes und des DFB.

Weiterhin spricht allerdings einiges dagegen, dass 25 der 36 Profiklubs für eine Abschaffung der 50+1-Regel und damit für eine Öffnung für finanzstarke Investoren stimmen würden.

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