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Tranquillo Barnetta (l.) und Toni Kroos wollen auch gegen Mainz jubeln © getty

Die noch unbesiegte Werkself will den Vorstoß der Bayern kontern. Allerdings hat Bayer den starken Aufsteiger aus Mainz zu Gast.

München - Bayer Leverkusen, in der Hinrunde unbesiegt, will die Serie fortsetzen und sich im Heimspiel gegen Mainz (ab 15 Uhr LIVE) die Tabellenspitze zurück erobern.

Der Herbstmeister hat den Spitzenplatz vorübergehend an Bayern München verloren, der Rekordmeister zog durch den Sieg im Freitagabendspiel gegen Hoffenheim an Leverkusen vorbei (Nachbericht: Muss die Liga zittern?).

Nun muss die Werkself gegen den starken Aufsteiger kontern (Datencenter: Ergebnisse und Tabelle).

"Das geht nicht im Vorbeigehen, da müssen wir wieder eine gute Leistung abrufen", sagt Bayer-Trainer Jupp Heynckes: "Einstellung, Motivation und Konzentration müssen einfach da sein und auch die Spielfreude."

An einen Einbruch in der Rückrunde glaubt niemand in Leverkusen. "Die Hinrunde hat gezeigt, dass wir stabil sind. Wir sind selbstbewusst und die Mannschaft hat die Sicherheit, um die Rückrunde so zu spielen, wie die Hinrunde", sagt Heynckes.

Dafür gilt es einen gelungenen Start hinzulegen. Doch auch die Mainzer wollen an die gelungene Rückrunde anknüpfen.

"Gegen den Herbstmeister ranzumüssen, ist schon ein echter Brocken. Aber wir werden uns darauf vorbereiten, diesem hohen Maßstab gerecht zu werden und ein gutes Ergebnis zu erzielen", kündigt Mainz-Trainer Thomas Tuchel an.

Sport1.de hat die Fakten zu den Samstagsspielen:

Hannover 96 - Hertha BSC Berlin

Nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg steht Hannover vor dem Kellerduell unter Druck. Neben zahlreichen Langzeitverletzten fehlen den Niedersachsen auch Hanno Balitsch (Gelbsperre) und der beim Afrika-Cup weilende Karim Haggui.

Zugang Jan Durica wird wohl sein Debüt in der Innenverteidigung geben. Die Berliner feierten ihren einzigen Hinrundensieg am ersten Spieltag gegen Hannover. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Bei einem weiteren Spiel ohne Sieg würde die Hertha ihren Negativrekord von 17 Begegnungen in Serie ohne Erfolg aus der Saison 1990/91 einstellen.

Das sollen die drei Neuzugänge Theofanis Gekas, Lewan Kobiaschwili und Roman Hubnik verhindern, die wohl alle in der Startelf stehen werden.

Eintracht Frankfurt - Werder Bremen

Bei der Eintracht, bei der Trainer Michael Skibbe und Vorstandsboss Heribert Bruchhagen ihren Zwist beigelegt haben, fehlen gleich fünf Langzeitverletzte.

Werder bangt vor dem Rückrundenstart um den Einsatz von Torjäger Claudio Pizarro (Knieprobleme). Defintiv verzichten muss Trainer Thomas Schaaf auf Sebastian Boenisch (Knieoperation) und Philipp Bargfrede (Knieprobleme).

Zum Hinrundenende konnten die Bremer viermal in Folge nicht gewinnen.

Borussia Mönchengladbach - VfL Bochum

Gladbach muss gegen Angstgegner Bochum auf die verletzten Rob Friend, Paul Stalteri, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Christian Dorda und Gal Alberman sowie Karim Matmour (beim Afrika-Cup) verzichten.

Bochums Trainer Heiko Herrlich gastiert erstmals als Coach bei seinem Ex-Klub, mit dem er 1995 Pokalsieger wurde.

Der VfL, der auf Anthar Yahia (Afrika-Cup) und Diego Klimowicz (Infekt) verzichten muss, schoss nirgendwo so viele Tore wie bei der Borussia (40) und verlor keines der letzten 14 Duelle.

Hamburger SV - SC Freiburg

Der HSV wird auch zum Rückrundenstart weiter von großen Personalproblemen geplagt.

Neben den beiden Afrika-Cup-Teilnehmern Guy Demel und Jonathan Pitroipa muss Trainer Bruno Labbadia auf den rotgesperrten Jerome Boateng verzichten. 110436(Diashow: Die Wechselbörse)

Zudem stehen den Hamburgern sechs Profis verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Fraglich ist auch der Einsatz des angeschlagenen Eljero Elia. Bei Aufsteiger Freiburg muss Trainer Robin Dutt auf Neuzugang Hamed Namouchi verzichten.

Der tunesische Nationalspieler ist ebenso verletzt wie Verteidiger Pavel Krmas. Angreifer Mohamadou Idrissou steht wegen seiner Teilnahme mit Kamerun am Afrika-Cup nicht zur Verfügung.

Fraglich ist, ob U-19-Europameister Ömer Toprak sieben Monate nach seinem Kart-Unfall sein Comeback feiern kann.

Der Innenverteidiger wird von einer Grippe geplagt.

Bayer Leverkusen - FSV Mainz 05 (alle Samstag, 15.30 Uhr)

Die Leverkusener Langzeitverletzten Simon Rolfes, Renato Augusto und Patrick Helmes sind wieder fit, sitzen beim Herbstmeister aber zunächst auf der Bank.

Heynckes vertraut seiner erfolgreichen Hinrunden-Elf, die noch immer ungeschlagen ist. Nur Michal Kadlec ersetzt den verletzten Gonzalo Castro (Jochbeinbruch).

Bei Aufsteiger Mainz setzt Trainer Thomas Tuchel auf die Leistungsträger der Hinrunde. Der ungarische Neuzugang Adam Szalai aus der Reserve von Real Madrid sitzt zunächst auf der Bank.

Der vom FC Brügge verpflichtete US-Amerikaner Jared Jeffrey hat noch Trainingsrückstand.

VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg (Samstag, 18.30 Uhr)

VfB-Coach Christian Gross muss auf seinen gesperrten Stammkeeper Jens Lehmann verzichten. Für ihn wird Sven Ulreich spielen. Auch Kapitän Mathieu Delpierre (Zehenbruch), Sebastian Rudy und Elson (beide Knieverletzungen) fallen aus.

Der Einsatz von Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ist fraglich. Erstmals wird Christian Molinaro, Leihgabe von Juventus Turin, dabei sein.

Der neue VfL-Geschäftsführer Dieter Hoeneß wird derweil bei seinem ersten Spiel im neuen Amt gleich an eine alte Wirkungsstätte zurückkehren.

Sportlich stehen die Wolfsburger nach fünf Spielen ohne Sieg zum Ende der enttäuschenden Hinrunde unter Druck.

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