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Hamburgs Marcell Jansen erzielt das 1:0 gegen den SC Freiburg © getty

Trotz großer Personalsorgen dominieren die Hamburger die Partie gegen Freiburg und gewinnen völlig verdient. Freiburg rutscht in die Nähe der Abstiegsränge.

Hamburg - Der Hamburger SV hat seiner Verletzungsmisere erfolgreich getrotzt und zum Rückrundenstart den Anschluss an die Bundesligaspitze gehalten.

Mit dem dritten Sieg in Folge beim hoch verdienten 2:0 (1:0) über Aufsteiger SC Freiburg rückte das Team von Trainer Bruno Labbadia sogar für mindestens 24 Stunden auf den dritten Tabellenplatz vor.

Dagegen blieben die Breisgauer in bedrohlicher Nähe zu den Abstiegsrängen.

Tore von Marcel Jansen (7. Minute) und Mladen Petric (55.) sicherten dem HSV den insgesamt neunten Saisonsieg.

Dabei mussten die Hanseaten auf zehn Leistungsträger verzichten. Doch auch stark ersatzgeschwächt hatten die Gastgeber mit ihrem Lieblingsgegner, der erst eine von elf Partien in Hamburg gewann, keine Mühe.

Jarolim legt Jansen auf

Vor 51.448 Zuschauern übernahmen die Platzherren von Beginn an das Kommando und trugen ihre Angriffe schon in der Anfangsphase gefährlich vor das gegnerische Tor.

Nachdem ein erster Kopfball von Petric noch über den Kasten ging (5.), wurde das Offensivbemühen der Hamburger kurz darauf belohnt. Nach einer Vorlage von Teamkapitän David Jarolim traf Jansen aus 15 Metern ins linke obere Eck.

Beide Teams lassen beste Chancen aus

Auch nach dem Führungstreffer blieb der HSV am Drücker. Tunay Torun, der neben Petric stürmte, hatte in der 16. Minute das 2:0 auf dem Fuß, schoss nach Vorlage von Jansen jedoch freistehend am Tor vorbei.

Zwei Minuten später rettete Jackson Mandy gerade noch vor dem zum Einschuss bereiten Petric, ehe Torun auch seine zweite Chance vergab (20.). In der 37. Minute verhinderte SC-Keeper Simon Pouplin das mögliche zweite Tor von Jansen.

Freiburg hatte die bis dahin einzige echte Torgelegenheit zwei Minuten vor der Pause, als der Ball nach einer Freistoßflanke von Ivica Banovic und einem Fehler von Frank Rost zu Stefan Reisinger kam, der jedoch aus kürzester Distanz über das leere Tor schoss.

Petric besorgt die Entscheidung

Auch nach dem Seitenwechsel gab es für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt nicht viel zu holen. Nachdem Petric nach Vorarbeit von Torun und Jansen völlig frei zum 2:0 einschießen konnte, war die Partie praktisch entschieden.

In der 80. Minute hätte Dennis Aogo sogar das 3:0 erzielen können, er vergab jedoch aus spitzem Winkel knapp.

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