Gleich mehrere Teams befanden sich nach der kurzen Pause offenbar noch im Winterschlaf. Andere Teams präsentierten sich hellwach.

Eigentlich hätte man denken können, dass in so einer Mini-Winterpause wie diesmal die Form gar nicht verloren gehen kann.

Doch am ersten Spieltag des WM-Jahres befand sich der Biorhythmus gleich mehrerer Bundesligisten offensichtlich noch in der Vorbereitung.

Die lethargischen Auftritte fast aller Verlierer der 17. Runde waren jedenfalls auffällig.

Dagegen zeigten sich fast alle Mannschaften, bei denen die Hinserie nicht optimal verlief, zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte hellwach.

[image id="4f41ea36-65ce-11e5-acef-f80f41fc6a62" class="half_size"]

Entsprechend gewannen Hertha BSC und Bochum bei den unmittelbaren Konkurrenten Hannover und Mönchengladbach und Stuttgart schlug den VfL Wolfsburg, den man schon jetzt als Ex-Meister bezeichnen kann.

Auch der ehemalige Tabellenführer Bremen befand sich ganz anders als die Frankfurter beim 0:1 anscheinend noch im Winterschlaf und wird nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge weiter durchgereicht.

Schalke und Dortmund war das am Sonntag Warnung genug, um gegen die Abstiegskandidaten Nürnberg und Köln knappe Siege zu feiern.

Damit bleibt es auch an der Tabellenspitze spannend.

Denn im Gegensatz zum Vorjahr ist der FC Bayern nach dem 2:0 gegen Hoffenheim offenbar auf dem besten Weg, seine potenzielle Klasse auch endlich dauerhaft auf dem Platz zu zeigen.

Tabellenführer Bayer Leverkusen und der Hamburger SV ließen sich aber von den Münchner Frühstartern nicht unter Druck setzen und trotzten mit mehr oder weniger souveränen Heimsiegen der Tendenz des Spieltags.

So könnte sich oben schon früh die Spreu vom Weizen trennen, während unten nach dem Aufstand der Kellerkinder alles noch enger geworden ist.

Keine schlechten Voraussetzungen für eine interessante Rückrunde.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel