vergrößernverkleinern
Lukas Podolski erzielte bislang nur ein Saisontor für Köln © imago

Auch das noch: Der Rücken schmerzt, bei Podolski schrillen deshalb sämtliche Alarmglocken. Es heißt, er falle lange aus.

Von Martin Volkmar

München - Droht Lukas Podolski mitten im Abstiegskampf eine wochenlange Zwangspause?

Das vermuten die Boulevard-Zeitungen "Express" und "Bild" wegen der Rückenprobleme des Kölner Stürmers 12095(Diashow: Der Aufstieg des Prinzen).

FC-Manager Michael Meier wies dies aber auf Nachfrage von Sport1.de zurück.

"Wir können da im Moment noch keine Prognose abgeben. Alles Weitere sind Spekulationen, an denen ich mich nicht beteilige", sagte Meier.

Allerdings geht Podolski offenbar selber davon aus, dass er erneut einen Bandscheibenvorfall erlitten hat.

"Ich mache mir Sorgen. Es ist wirklich schon extrem", erklärte er in der "Bild".

Böse Erinnerungen

"Ich hatte das bereits einmal bei den Bayern. Damals fiel ich vier bis fünf Wochen aus. Damit ist nicht zu spaßen, daher bin ich nun sehr vorsichtig."

Sollte die intensive Behandlung bei Vereinsarzt Dr. Peter Schäferhoff also nicht rasch anschlagen, könnte der Hoffnungsträger tatsächlich bis März ausfallen (Datencenter: Ergebnisse und Tabelle).

"Mal kann ich mich gar nicht bewegen"

"Für mich geht es jetzt nur darum, wieder fit zu werden. Wann das sein wird, kann man nicht sagen", so "Poldi".

"Ich muss erst einmal wieder schmerzfrei sein. Mal geht es besser, mal kann man sich gar nicht bewegen."

Der Nationalstürmer wird mit Massagen, Wärmepackungen und Infusionen behandelt, danach sollen spezielle Übungen die Rückenmuskulatur kräftigen.

Soldo rechtfertigt Einsatz

"Wir müssen von Tag zu Tag schauen, wie sich der Genesungsverlauf bei Lukas entwickelt", meinte Schäferhoff nur.

Derweil rechtfertigte sich Trainer Zvonimir Soldo dafür, dass er Podolski trotz der bereits vor einer Woche aufgebrochenen Rückenprobleme beim 2:3 gegen Borussia Dortmund aufgestellt hatte.

"Er hatte schon vorher Schmerzen. Aber auch ein angeschlagener Poldi ist zu wichtig für uns, dass man von Beginn an auf ihn verzichtet", meinte der Coach über den seit nunmehr 1121 Minuten torlosen FC-Star.

Kommt noch Ersatz?

"Lukas hat seit Mittwoch mit der Mannschaft trainiert und dabei einen guten Eindruck hinterlassen. Außerdem haben wir sowieso keine große Auswahl an Offensivspielern."

Aufgrund des möglichen längeren Ausfalls von Podolski denken die Rheinländer nun darüber nach, doch noch einen neuen Offensivakteur zu verpflichten.

"Kann sein, dass wir noch jemanden holen", sagte Soldo.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel