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Hans-Jörg Butt hat bislang 23 Bundesliga-Spiele für den FC Bayern bestritten © getty

Den Keeper will den Stammplatz bei den Bayern auch in der neuen Saison nicht hergeben. Sein Alter sieht er nicht als Problem.

Von Martin Hoffmann undChristian Ortlepp

München - Oliver Kahn wünscht sich einen großen Namen im Tor des FC Bayern.

Gianluigi Buffon soll es sein oder Igor Akinfejew, hat das Torwart-Idol wissen lassen.

Allein: Die momentane Nummer eins des Rekordmeisters hat noch gar keine Lust, das Erbe des "Titanen" zu übergeben.

Jörg Butt hat im Pressegespräch des FC Bayern am Donnerstag eine klare Antwort auf die Frage gegeben, ob der Klub in der kommenden Saison einen neuen Keeper braucht: "Nein!"110436(DIASHOW: Die Bundesliga-Wechselbörse)

"Was in meinem Pass steht, ist nicht wichtig"

Der 35-Jährige war in der Vorsaison eigentlich nur als erfahrene genügsame Nummer zwei hinter Michael Rensing geholt worden.

Nachdem der den Erwartungen aber nicht gerecht geworden ist, ist Butt zum Stammkeeper befördert worden - in dieser Saison endgültig.

Und er will diesen Posten nicht kampflos aufgeben. Sein fortgeschrittenes Alter von 35 Jahren - kein Problem, findet Butt.

"Ich fühle mich topfit. Was in meinem Pass steht, ist nicht wichtig", sagt er. Andere Keeper seien mit 40 noch Weltmeister geworden.

Gute Aussichten, aber keine Sicherheit

Es ist durchaus denkbar, dass Butt sein Wunsch erfüllt wird

"Der Verein hat öffentlich geäußert, dass er sich vorstellen kann, mich als Nummer eins zu behalten", erinnert er.

Butt weiß aber auch: "Man bekommt Planungssicherheit im Fußball nicht. Auch unser Trainer wird sicherlich keine Garantien aussprechen."

Kein Groll gegen Kahn

Dass sich andere - wie eben Kahn - schon öffentlich Gedanken über seine Ablösung machen, stört Butt nicht.

"Oli hat 14 Jahre für diesen Verein gespielt", betont Butt: "Es ist völlig legitim, dass er seine Meinung äußert."

Butt hat nur eben eine andere.

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