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Jürgen Klopp trainiert Borussia Dortmund seit dem 1. Juli 2008 © getty

Der BVB-Trainer wird gegen Hamburg auf der Bank sitzen, muss nach seinem verbalen Attacken gegen den Schiedsrichter aber eine Geldstrafe zahlen.

München - Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund ist um eine Sperre herumgekommen und vom Sportgericht des DFB zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden.

Das DFB-Sportgericht wertete Klopps verbale Attacken gegen das Schiedsrichter-Gespann beim 3:2 des BVB am vergangenen Sonntag beim 1. FC Köln als unsportliches Verhalten, sah aber von einer drastischeren Bestrafung des Wiederholungstäters ab.

Klopp hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist rechtskräftig.

Damit kann der BVB-Coach im Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag (ab 18.15 Uhr LIVE) wieder auf der Bank Platz nehmen.

Klopp war in Köln wegen Meckerns von Schiedsrichter Florian Meyer auf die Tribüne verwiesen worden.

Der 42-Jährige hatte bereits in der vergangenen Saison nach einer unsportlichen Attacke gegen Referee Jochen Drees beim 1:2 gegen den Hamburger SV 12.000 Euro Strafe zahlen müssen.

Klopp hatte sich ohnehin als "Opfer" der neuen Vorgaben von DFB-Schiedsrichterboss Volker Roth gesehen.

"Das war ein Foul, verdammt noch mal."

"Es gab in der Winterpause offenbar eine neue Anordnung, dass man nach dem ersten Satz fliegt", hatte Klopp gesagt.

Nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich durch den Kölner Youssef Mohamad habe er zum vierten Unparteiischen lediglich gesagt:

"Das war ein Foul, verdammt noch mal."

Vertrag mit Barrios verlängert

Indes hat Borussia Dortmund den langfristigen Vertrag mit Welttorjäger Lucas Barrios um ein weiteres Jahr ausgeweitet und den Argentinier bis 2014 an den Verein gebunden.

Der im Sommer von Colo Colo aus Chile verpflichtete Stürmer hat hervorragend eingeschlagen und liegt mit bisher neun Toren für den Tabellen-Fünften auf Platz zwei der Bundesliga-Torschützenliste.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst:

HSV hofft auf Einsatz von Elia und Pitroipa

Der Hamburger SV hofft im Spitzenspiel in Dortmund auf die Rückkehr der Offensiv-Allrounder Eljero Elia und Jonathan Pitroipa.

Elia wird weiter von leichten Knöchelproblemen geplagt, nahm zuletzt aber schon wieder am Mannschaftstraining teil. Über Pitroipas Einsatz soll erst nach dessen Rückkehr vom Afrika-Cup in Angola entschieden werden.

"Seine Anreise gestaltet sich etwas schwierig. Zudem hat er signalisiert, beim letzten Spiel gegen Ghana einen Schlag auf das Knie bekommen zu haben", sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia.

Definitiv in die Startelf zurückkehren wird der zum Start der Rückrunde am vergangenen Wochenende gegen den SC Freiburg (2:0) gesperrte Nationalspieler Jerome Boateng.

Werder reagiert gelassen auf HSV-Interesse an Hunt

Werder Bremen hat gelassen auf ein vermeintliches Interesse des Nordrivalen Hamburger SV an Nationalspieler Aaron Hunt reagiert.

"Wir wissen, dass unsere Spieler begehrt sind. Eigentlich ist das ja etwas Positives. Aber Aaron weiß, was er an Werder hat. Ich gehe davon aus, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielt", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf am Donnerstag.

Zuletzt war berichtet worden, dass der am Saisonende ablösefreie Hunt beim HSV für die kommende Saison auf dem Wunschzettel stehen soll.

Tuchel stellt Simak Platz in Startelf in Aussicht

Trainer Thomas Tuchel vom FSV Mainz 05 hat seinem prominenten Neuzugang Jan Simak bei seinem Debüt für die Rheinhessen gegen Hannover 96 gleich einen Platz in der Startelf in Aussicht gestellt.

"Wenn er sein Okay gibt, gehe ich von der nötigen Frische aus. Dann steht er in der Anfangsformation", sagte Tuchel.

Der Coach hat in der Mannschaft eine "hohe Aktzeptanz" für Simak, der vom Ligakonkurrenten VfB Stuttgart nach Mainz gewechselt ist, festgestellt. Probleme im Mittelfeld von Simak im Zusammenspiel mit Andreas Ivanschitz sieht Tuchel nicht.

Simak, der in der laufenden Saison beim VfB nur auf zwei Kurzeinsätze kam, freut sich auf seine neue Aufgabe. "Mainz ist im Vergleich zu Stuttgart eher ein kleinerer Verein, bei dem alle zusammenhalten. Das ist genau das, was ich brauche", sagte der 31-Jährige.

Club ohne Risse - Hecking: "Kein Endspiel"

Der 1. FC Nürnberg muss am Samstag gegen Eintracht Frankfurt auf Marcel Risse verzichten. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler fällt wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk aus, den er sich im Testspiel in dieser Woche gegen Sandhausen zugezogen hatte.

Risse wäre allerdings ohnehin kein Kandidat für die Startelf gewesen. Der Club muss zudem auf den gelb-gesperrten Javier Pinola und Mike Frantz (Muskelfaserriss) verzichten. Für Pinola wird Pascal Bieler auf der linken Seite verteidigen.

Nach dem 0:1 auf Schalke und zuletzt fünf Niederlagen in Folge hofft der neue Club-Trainer Dieter Hecking gegen Frankfurt auf die Wende.

"Wir wollen nach unserer guten Leistung gegen Schalke einen draufsetzen. Wir haben den absoluten Willen, das Spiel zu gewinnen", sagte Hecking.

Der frühere Coach von Hannover 96 wehrt sich angesichts von fünf Punkten Abstand zum Relegationsplatz allerdings dagegen, schon von einem Endspiel zu reden. "Das ist viel zu früh am 19. Spieltag. Das ist ein wichtiges Spiel für uns, aber kein Endspiel", sagte Hecking.

Eintracht verpflichtet US-Boy Clark

Der Wechsel des US-amerikanischen Nationalspielers Ricardo Anthony Clark Eintracht Frankfurt ist perfekt. Der 26-Jährige vom MLS-Klub Houston Dynamo unterschrieb am Donnerstag bei den Hessen einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option auf weitere drei Jahre.

Der defensive Mittelfeldspieler Clark kommt ablösefrei an den Main und ist ab sofort spielberechtigt.

Allerdings wird Trainer Michael Skibbe im anstehenden Punktspiel in Nürnberg noch auf einen Einsatz von Clark verzichten.

"Es wird noch dauern, bis Ricardo körperlich fit für die Bundesliga ist. Zuletzt hat er Mitte November in den USA gespielt. Ich hoffe aber, dass er bald im Mittelfeld eine gute Alternative sein wird", meinte Skibbe am Donnerstag bei der Präsentation von Clark, der das Trikot mit der Nummer 13 tragen wird.

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