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Felix Magath hat seit Sommer 2009 auf Schalke das Sagen © getty

S04 muss in Bochum ran, bei einem Sieg winkt die Tabellenspitze. Leverkusen spielt erst am Sonntag gegen 1899. Slomka debütiert.

München - Felix Magath bastelt weiter an seiner Erfolgsgeschichte.

Die soll auch in Bochum (alles Spiele Sa., ab 15 Uhr LIVE), wo die Königsblauen in jüngster Vergangenheit schon zweimal im Titel-Endspurt patzten, fortgesetzt werden.

"Schalke hat in Bochum meistens gut gepunktet, außer wenn es um die Wurst ging. Am Samstag geht es für beide Klubs nicht um die Wurst, daher sehe ich gute Chancen, dort etwas zu holen", sagte Magath.

Ein neues Gesicht gibt es bei Hannover 96. Nach der jüngsten Talfahrt soll "Feuerwehrmann" Mirko Slomka die Niedersachsen bei Mainz 05 wieder zu einem Erfolgserlebnis führen.

Hannover hofft auf Slomka

"Wir werden eine Mannschaft auf den Platz schicken, die mit Herz und Leidenschaft versucht zu gewinnen. Man muss bei einigen unserer Spieler die Handbremse lösen", sagte Slomka vor seinem Debüt.

Beim Schlusslicht Hertha hatte sich schon am vergangenen Wochenende mit dem 3:0 in Hannover die Handbremse gelöst.

"Daran müssen wir anknüpfen. Wir werden alles für den Sieg tun", sagte Trainer Friedhelm Funkel vor dem Duell mit Borussia Mönchengladbach.

Bei acht Zählern Rückstand zum Relegationsplatz helfen den Berlinern nur Siege.

Hecking in Nürnberg vor Heimdebüt

Gleiches gilt für den nur drei Zähler besser dastehenden 1. FC Nürnberg vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

"Wir wollen nach unserer guten Leistung gegen Schalke einen draufsetzen. Wir haben den absoluten Willen, das Spiel zu gewinnen", sagte Trainer Dieter Hecking vor seinem Heim-Debüt.

BVB fordert den HSV

In Dortmund kommt es am Samstagabend (ab 18.15 Uhr LIVE) zum Verfolgerduell zwischen dem Fünften Borussia Dortmund und dem Vierten Hamburger SV.

Mit der Referenz von zuletzt elf Spielen ohne Niederlage will der BVB seinen Aufwärtstrend fortsetzen.

Beim HSV steht indes Mladen Petric bei seiner Rückkehr nach Dortmund im Mittelpunkt:

"Für mich persönlich ist es wichtig, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen", sagt Petric, der 2008 zum HSV ging und sich damit in Dortmund keine Freunde gemacht hat.

Einen neuen Kollegen im Sturm - der HSV soll vor der Verpflichtung des niederländischen Superstars Ruud van Nistelrooy stehen - wird er in Dortmund noch nicht antreffen.

Veh unter Druck

Für Trainer Armin Veh könnte beim deutschen Meister VfL Wolfsburg das Spiel gegen den 1. FC Köln am Sonntag (ab 15 Uhr LIVE) nach den jüngsten Negativerlebnissen schon das letzte sein.

Veh reagierte gelassen auf die Frage, ob ihm bei einer Niederlage der Rauswurf drohe.

"Schicksal ist Haiti und nicht die Frage, ob ein Bundesliga-Trainer entlassen wird."

Leverkusener ganz entpannt

In Leverkusen herrscht dagegen vor dem Gastspiel (So. ab 17.15 Uhr LIVE) bei den stark ersatzgeschwächten Hoffenheimern Ruhe und Gelassenheit.

Von der Meisterschaft wird zwar geträumt, keineswegs aber gesprochen.

"Wir sollten das Ganze realistisch einschätzen", sagt Sportchef Rudi Völler und nennt seinen Ex-Klub Bremen als mahnendes Beispiel:

"Nach dem 6:0 in Freiburg hat ganz Fußball-Deutschland Werder schon zum Meister erklärt, jetzt stehen sie zehn Punkte hinter uns."

Auch in Hoffenheim vertraut Heynckes wieder seiner Herbstmeister-Elf. Die beiden Nationalspieler Simon Rolfes und Patrick Helmes, der jüngst im Testspiel gegen Alemannia Aachen vier Tore erzielte, sowie der Brasilianer Renato Augusto müssen sich weiterhin auf der Ersatzbank gedulden.

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