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Nelson Valdez (l.) feiert seinen dritten Saisontreffer gegen Hamburg © getty

Dortmund besiegt den Hamburger SV und springt auf Platz vier. Nelson Valdez trifft nach einem groben Schnitzer von Aogo

Dortmund - Mit einer Glanz-Vorstellung hat die Dortmunder Borussia ihre Erfolgsserie fortgesetzt und ihren Platz in den Europacup-Rängen der Bundesliga-Tabelle gefestigt.

Das Verfolger-Duell gegen den Hamburger SV gewannen die Westfalen verdient mit 1:0 (1:0) und blieben auch das zwölfte Spiel in Folge unbesiegt.

Durch den sechsten Dreier in Serie rückte der BVB vor die Hanseaten auf Platz vier.

"Bei uns passt im Moment alles. Das macht unsere Mannschaft aus. Wir werden alles daransetzen, unsere Serie auszubauen", sagte BVB-Abwehrspieler Mats Hummels.

Der Hamburger Mladen Petric war dagegen enttäuscht: "In der ersten Halbzeit waren wir nicht clever genug. Dortmund hat kompakt gespielt. Dagegen haben wir kein Mittel gefunden. Die Niederlage ist bitter. Wir wollten oben dranbleiben."

Nelson Valdez besiegelte mit seinem dritten Saisontreffer in der 36. Minute den verdienten Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp ist damit seit nunmehr 600 Minuten im heimischen Stadion ohne Gegentor.

Der HSV kassierte hingegen die erste Auswärtsniederlage der Saison, konnte aber wenigstens auf dem Transfermarkt einen Erfolg verbuchen.

Van-Nistelrooy-Transfer perfekt

Die Hanseaten verpflichteten den niederländischen Torjäger Ruud van Nistelrooy vom spanischen Rekordmeister Real Madrid.

Der 33-Jährige kommt ablösefrei und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011. "Ich bin wirklich sehr glücklich, dass alles geklappt hat, und freue mich schon sehr auf Montag, wenn ich nach Hamburg komme", sagte van Nistelrooy.

BVB mit starkem Beginn

Die ersten Akzente in einer kampfbetonten Partie setzten die Gastgeber.

Schon in der zweiten Minute erlebten die HSV-Fans unter den 80.552 Zuschauern in der ausverkauften Arena eine Schrecksekunde, als BVB-Torjäger Lucas Barrios eine Flanke von Jakub Blaszczykowski verpasste.

Beide Teams suchten von Beginn an den Weg in die Offensive, die gefährlicheren Aktionen inszenierten jedoch die Westfalen.

Für den ersten Torschuss der Hanseaten sorgte Nationalspieler Piotr Trochowski mit einem Freistoß aus 22 Metern, der das Dortmunder Tor nur knapp verfehlte.

Pfiffe gegen Petric

Nach rund 25 Minuten verlegte sich das Spielgeschehen immer mehr in die Hälfte der Hamburger, es fehlte den Borussen jedoch an zündenden Ideen und der nötigen Portion Glück beim Torschuss.

Die Gäste kamen nur noch zu Entlastungsangriffen. Kaum in Szene setzen konnte sich der Ex-Dortmunder Mladen Petric, der eineinhalb Jahre nach seinem überraschenden Wechsel an die Waterkant von den BVB-Fans bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde.

Valdez nutzt Aogo-Patzer

Nach einem Distanzschuss von Sven Bender verfehlte auch Nelson Valdez das HSV-Gehäuse. Der Dortmunder Führungstreffer lag buchstäblich in der Luft und fiel schließlich in der 36. Minute, als Valdez Hamburgs Torhüter Frank Rost nach einem Schnitzer von Aogo mit einem präzisen Schuss von der Strafraumgrenze überwand.

Zwei Minuten später hatte Kevin Großkreutz per Volleyschuss sogar das 2:0 auf dem Fuß.

Dortmunder Defensive steht

Nach dem Wechsel versuchte der HSV Angriffsdruck aufzubauen, fand jedoch kaum Lücken in der Dortmunder Abwehr. Auf der Gegenseite spielten sich mitunter brisante Szenen im und am Strarfraum der Hanseaten ab.

Pech hatte der Argentinier Barrios, der erneut das Tor nur um Zentimeter verfehlte. In der Schlussphase der Begegnung drängte der HSV auf den Ausgleich, für Dortmund ergaben sich folglich Räume für Konter zur Resultatsverbesserung.

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