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Sejad Salihovic (l.) erzielte bislang zwei Saisontore für Hoffenheim © getty

Leverkusen hat sich wieder an die Spitze der Bundesliga gesetzt. Das Heynckes-Team gewint bei 1899 und bleibt ungeschlagen.

Sinsheim - Herbstmeister Bayer Leverkusen hat im Fernduell mit Bayern München eindrucksvoll zurückgeschlagen und sich nach nur einem Tag wieder an die Spitze der Bundesliga gesetzt (DATENCENTER: Die Tabelle).

Das Team von Trainer Jupp Heynckes gewann bei 1899 Hoffenheim mit 3:0 (1:0), bleibt ungeschlagen und übernahm mit zwei Punkten vor dem Rekordmeister wieder die Tabellenführung.

Hoffenheim versinkt nach der sechsten Partie in Folge ohne Sieg dagegen immer mehr im Mittelmaß 195964(die Bilder).

Routinier Sami Hyypiä brachte Leverkusen nach einem Freistoß von Toni Kroos mit seinem ersten Tor für die Werkself in Führung (11.).

Kroos mit achtem Saisontor

Bayern-Leihgabe und WM-Aspirant Kroos mit seinem achten Saisontreffer (51.) und Tranquillo Barnetta (72.) erhöhten nach der Pause auf 3:0.

Bayer-Trainer Heynckes war nicht ganz zufrieden. "Wir haben durch Nachlässigkeit und Fahrlässigkeit den Gegner nach dem 1:0 wieder stark gemacht, das war völlig überflüssig", sagte der Coach:

"Ich habe in der Pause gesagt, dass wir mehr Initiative übernehmen müssen. Das hat die Mannschafft sehr gut umgesetzt, dann haben wir unsere Klasse ausspielen können.

"In der zweiten Halbzeit war zu sehen, dass die Mannschaft zu Recht da oben steht."

Frustrierter Beck

Hoffenheims Andreas Beck war frustriert. "Langsam wird es schon eng. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht runterrutschen", sagte der Nationalspieler: "Wir müssen den Blick nach unten richten. Denn das internationale Geschäft ist weit, weit weg."

Nach der frühen Führung hatten die Leverkusener vor 29.500 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim aber auch Glück, dass einige Leichtsinnsfehler nicht bestraft wurden.

Nach Patzern von Manuel Friedrich (28.) und Nationaltorhüter Rene Adler (34.) schoss Boris Vukcevic jeweils knapp am Tor vorbei.

Carlos Eduardo zurück in der Startelf

Zudem rettete Adler, der trotz einer Schleimbeutelentzündung im Knie zwischen den Pfosten stand, gegen Vedad Ibisevic (15.) glänzend.

Die äußerst geschlossen auftrumpfenden Leverkusener, die bislang alle Erstligaduelle gegen Hoffenheim gewonnen haben, setzten nach der frühen Führung auf Konter.

Stefan Kießling verfehlte nach einem schnellen Gegenangriff ebenso das Tor (20.) wie Sturmpartner Eren Derdiyok per Kopf (26.).

Bei Hoffenheim kehrten die beiden Brasilianer Carlos Eduardo und Luiz Gustavo in die Startelf zurück. Im Sturm stand Trainer Ralf Rangnick nur noch Ibisevic zur Verfügung.

Rolfes und Helmes auf der Bank

Bei Leverkusen vertraute Coach Jupp Heynckes der gleichen Anfangsformation wie zuletzt beim 4:2-Sieg gegen den FSV Mainz 05.

Simon Rolfes und Patrick Helmes saßen zu Beginn nur auf der Bank und wurden erst acht Minuten vor Schluss eingewechselt. Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste im Stil einer Spitzenmannschaft.

Kroos schloss einen der schnellen, direkten Angriffe aus fünf Metern zur 2:0-Führung ab. Danach hatte Hoffenheim nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Bei Hoffenheim konnte lediglich Youngster Vukcevic überzeugen. Beste Spieler bei Leverkusen waren Hyypiä und Kroos.

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