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Mit einem Sieg könnte der FC Bayern die Spitze erobern - zumindest bis zum Sonntag © getty

Der FC Bayern peilt den siebten Sieg in Folge an, Bremen will in Gladbach den Absturz stoppen. Die Fakten zu den Samstagsspielen.

München - Mit sechs Liga-Siegen in Folge und 20 Toren durch neun unterschiedliche Spieler ist der Bayern-Express ins Rollen gekommen.

Gegen den FSV Mainz 05 (Sa., ab 15 Uhr LIVE) wollen die Münchner den siebten Liga-Sieg in Serie einfahren und den Druck auf Tabellenführer Bayer Leverkusen, der erst am Sonntag gegen Freiburg (ab 17.15 Uhr LIVE) spielt, hoch halten.

Zugleich will der Rekordmeister Revanche nehmen. Denn der Aufsteiger aus Mainz brachte den Bayern am 22. August mit einem 2:1 die erste von zwei Niederlagen bei.

Auswärts hat Mainz aber erst einmal gewonnen - beim 3:2 in Bochum am 19. September - und die vergangenen drei Spiele verloren.

Ribery zunächst auf der Bank

Bayern-Coach Louis van Gaal kann gegen die Mainzer aus dem Vollen schöpfen.

Der Niederländer verzichtet in der Startelf aber erneut auf Franck Ribery und vertraut seinem zuletzt siegreichen Team.

Ein Personalproblem hat FSV-Trainer Thomas Tuchel nach der Augenverletzung von Florian Heller auf der linken Abwehrseite.

Möglicherweise wird der eigentlich eher offensiv ausgerichtete Chadli Amri dort gegen Bayern-Star Arjen Robben spielen.

Als einziger Stürmer bekommt wohl Winterneuzugang Adam Szalai den Vorzug vor den vom Afrika-Cup zurückgekehrten Aristide Bance.

Sport1.de fasst die Fakten zu den übrigen Samstagsspielen zusammen:

Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen

Die Borussen verloren drei der letzten fünf Spiele und holten aus den letzten drei Begegnungen nur einen Zähler. Aus den letzten vier Heimspielen gegen die Hanseaten holten sie zehn von zwölf möglichen Punkten.

Werder verlor die letzten vier Spiele und ist seit sechs Spielen sieglos. Den letzten Erfolg feierte der Pokalsieger auswärts, beim 6:0 in Freiburg am 21. November.

Von den 40 Duellen der beiden Klubs am Niederrhein endete nur eins torlos (am 14. März 1998).

Bei Gladbach kehrt Rob Friend nach seinem Riss in der Ferse in den Kader zurück.

Trainer Thomas Schaaf kann wieder auf den von einer Grippe genesenen Torjäger Claudio Pizarro zurückgreifen.

Mit dem Peruaner holten die Hanseaten in der laufenden Saison 20 Punkte. Ohne ihn kamen nur acht hinzu.

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln

Frankfurt ist wie zum Saisonstart seit sechs Spielen ungeschlagen. Drei der letzten vier Eintracht-Spiele endeten unentschieden.

Köln verlor keins der letzten sieben Gastspiele, von denen der FC sechs ohne Gegentor beendete. In den ersten 16 Saisonspielen erzielten die Rheinländer nur sieben Treffer, in den letzten drei Partien acht, vier davon durch Kopfbälle.

Der am Donnerstag verpflichtete Halil Altintop wird bei der Eintracht wohl zunächst auf der Bank sitzen.

Auch der Kölner Neuzugang Zoran Tosic von Manchester United wird wohl erst auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen.

Nationalspieler Lukas Podolski (Rückenprobleme) und Fabrice Ehret (Schleimbeutelentzündung) werden definitiv nicht spielen. Dagegen könnte Milivoje Novakovic wieder einsatzbereit sein.

Hertha BSC Berlin - VfL Bochum

Schlusslicht Berlin benötigt unbedingt ein Erfolgserlebnis und peilt den ersten Heimsieg seit dem 8. August 2009 an.

Hertha verlor gegen den VfL nur eins der letzten zwölf Duelle (0:1 im Hinspiel), gewann die letzten beiden Treffen in Berlin mit 2:0 und erzielte in jedem Heimspiel gegen Bochum mindestens ein Tor.

Trainer Friedhelm Funkel verlor nur eins von neun Heimspielen gegen den VfL: 0:3 mit Frankfurt am 21. April 2007.

Funkel kann auf die zuletzt angeschlagenen Theofanis Gekas (Hüftprellung) und Florian Kringe (Nagelbettentzündung) zurückgreifen.

Es fehlen Pal Dardai (Sprunggelenksverletzung), Maximilian Nicu (Rückenprobleme) und Gojko Kacar (Kniebeschwerden).

Der VfL muss auf Diego Klimowicz (grippaler Infekt) und Anthar Yahia (Afrika-Cup) verzichten.

Hannover 96 - 1. FC Nürnberg (alle 15.30 Uhr)

Mit einem 2:0 in Nürnberg dank eines Doppelpacks von Jiri Stajner feierte Andreas Bergmann am 22. August seinen Einstand als Bundesligatrainer.

Nun erlebt Mirko Slomka gegen den Club sein erstes Heimspiel als 96-Cheftrainer. Der neue Coach ist gegen Nürnberg noch ungeschlagen und gewann seine bisherigen drei Heimspiele gegen die Franken, die erst zweimal in Hannover ohne Torerfolg blieben.

Die 96er haben mit acht Runden die längste sieglose Serie aller Klubs. Sie verloren die letzten vier Spiele in Folge und holten nur einen Punkt aus den letzten sieben Partien,in denen sie fünfmal torlos blieben.

Mindestens acht Spieler fallen verletzungsbedingt aus, Außenverteidiger Steven Cherundolo ist gesperrt.

FCN-Coach Dieter Hecking muss bei seiner Rückkehr nach Hannover auf den gesperrten Andreas Wolf und weiterhin auf den verletzten Mike Frantz verzichten.

Für Wolf wird Dominik Maroh ins Team rücken. Der vom Hamburger SV ausgeliehene Mickael Tavares wird im defensiven Mittelfeld neben Andreas Ottl sein Debüt feiern.

Schalke 04 - 1899 Hoffenheim (18.30 Uhr):

Gegen den letztjährigen Aufsteiger Hoffenheim hat Schalke noch kein Bundesligaspiel gewonnen.

Die Hoffenheimer verloren die letzten drei Spiele mit acht Gegentoren und verbuchten in den letzten sechs Partien mit insgesamt nur drei Toren lediglich zwei Punkte.

Bei den Königsblauen fehlen weiter Kapitän Heiko Westermann (Meniskus-OP), Peer Kluge (Bänderriss im Sprunggelenk) sowie die Langzeitverletzten Vasileios Pliatsikas, Lewan Kenia, Christian Pander und Jermaine Jones. Fraglich ist der Einsatz von Verteidiger Carlos Zambrano (Adduktoren).

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick schickt das letzte Aufgebot auf den Platz.

Gleich neun Spieler fehlen wegen Verletzungen, der Abstellung zum Afrika-Cup oder Sperren. Für Josip Simunic, der nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist, rückt Per Nilsson in die Innenverteidigung.

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