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Stefan Kießling (r.) im Zweikampf mit Freiburgs Felix Bastians © imago

Der Bayer-Coach mahnt, die Breisgauer nicht zu unterschätzen. Und Jupp Heynckes weist auf Freiburger Stärken hin.

München - Herbstmeister, Spitzenreiter und die letzten drei Saisonspiele alle gewonnen: Eigentlich könnte die Ausgangsposition von Bayer Leverkusen kaum besser sein.

Jedoch: der erneute verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Simon Rolfes störte die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SC Freiburg (17 Uhr LIVE)

Im zweiten Sonntagsspiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (15 Uhr LIVE) kommt es zum Wiedersehen zweier Streithähne:

Der Ex-Dortmunder Jens Lehmann und BVB-Innenverteidiger Neven Subotic hatten sich im Hinspiel gegenseitig mit den Ellbogen ins Gesicht geschlagen 198232(DIASHOW: Die Bilder des Spieltags).

"Das ist echt besch..."

In Leverkusen ist der Rolfes-Ausfall das beherrschende Thema.

"Das ist echt beschissen. Ich hatte auch mal so eine Phase", sagte Ersatzkapitän Manuel Friedrich:

"Wir können Simon nur alles Gute wünschen und hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt."

Rolfes hatte beim Leistungstest der Nationalmannschaft in Stuttgart einen Knorpelschaden erlitten und wird voraussichtlich mehrere Monate ausfallen.

Respekt vor der Auswärtsstärke

Trotzdem geht der weiter ungeschlagene Spitzenreiter als Favorit in die Partie. "Vom Papier und von der Form her, spricht natürlich alles für uns", sagte Trainer Jupp Heynckes:

"Ich warne allerdings davor, die Punkte schon vorher zu verteilen und das Spiel als gewonnen zu betrachten."

Heynckes sieht vor allem die Auswärtsstärke des Aufsteigers. Viermal waren die Breisgauer in der Fremde bereits siegreich - zu Hause gab es dagegen erst einen Saisonsieg.

Allerdings verloren die Freiburger die letzten drei Spiele und warten seit 399 Minuten auf einen Torerfolg.

Training statt TV-Nachmittag

Hoffnung macht dem Team von Trainer Robin Dutt die Rückkehr von Stürmer Mohamadou Idrissou, der nach dem Viertelfinal-Aus mit Kamerun beim Afrika-Cup zurückgekehrt ist und von Beginn an spielen wird.

Dem Fernduell mit Bayern München sieht Heynckes mehr als entspannt entgegen.

Die Werkself wollte die Partie des ärgsten Rivalen nicht mal im Fernsehen verfolgen, stattdessen setzte Heynckes für Samstagnachmittag das Abschlusstraining an.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Bayer Leverkusen - SC Freiburg

Leverkusen: Adler - Schwaab, Friedrich, Hyypiä, Kadlec - Vidal, Reinartz - Kroos, Barnetta - Kießling, DerdiyokFreiburg: Pouplin - Williams, Toprak, Butscher, Mendy - Banovic, Flum - Caligiuri, Bastians - Cisse, Idrissou

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