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Pavel Pogrebnyak (l.) feiert mit seinen Teamkollegen den Sieg über Dortmund © getty

Der VfB Stuttgart landet einen beeindruckenden Sieg über Borussia Dortmund. Die Schwaben bauen damit ihre starke Serie aus.

Stuttgart - Mit einem imponierenden Endspurt hat der VfB Stuttgart seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und die Erfolgsserie von Borussia Dortmund beendet.

Die Schwaben gewannen gegen den BVB dank einer starken Schlussphase verdient mit 4:1 (1:0) und stellten mit dem vierten Dreier in Folge den Anschluss ans Tabellenmittelfeld in her.

Für die Borussia war es dagegen nach sechs Siegen im Kampf um die Europapokalplätze ein Rückschlag.

Ein Eigentor von Felipe Santana in der 14. Minute leitete die erste Niederlage des Teams von Trainer Jürgen Klopp seit über vier Monaten ein.

Zuletzt hatte Dortmund am 26. September 2009 gegen Schalke 04 verloren (0:1) und war seitdem in zwölf Spielen ungeschlagen geblieben.

Tor von Barrios für BVB zu wenig

Lucas Barrios erzielte in der 58. Minute den Ausgleich, ehe der eingewechselte Zdravko Kuzmanovic den VfB in der 77. Minute mit einem Freistoß wieder in Führung brachte.

Ciprian Marica (86.) erhöhte auf 3:1, nachdem er in der 48. Minute einen Foulelfmeter an die Latte geschossen hatte.

Den Schlusspunkt setzte Christian Träsch (89.).

Stuttgart startet besser

Der VfB hatte kurz vor der Partie Nationalspieler Thomas Hitzlsperger zu Lazio Rom transferiert.

In einer flotten und intensiven Anfangsphase erwischten die Stuttgarter den besseren Start.

Nachdem der für den verletzten Sven Bender in die Mannschaft gerückte Santana nach elf Sekunden einen Schuss von Marica gerade noch abblocken konnte, traf der Brasilianer dann wenig später unglücklich ins eigene Tor.

Eine Hereingabe von Cristian Molinaro prallte Santana im Gewühl an die Hüfte und von dort über die Linie.

Dortmund hält dagegen

Nur drei Minuten später verpasste Pogrebnjak eine Hereingabe von Marica.

Dortmund zeigte sich jedoch nicht geschockt und kam danach besser ins Spiel. Patrick Owomoyela (20.), Nelson Valdez (24.) und Kevin Großkreutz (45.) verfehlten jedoch knapp das Ziel.

Bereits in der 8. Minute hatte Neven Subotic von einem Zusammenprall zwischen VfB-Keeper Jens Lehmann, der seine Sperre von drei Spielen abgesessen hat, und Georg Niedermeier profitiert.

Der BVB-Verteidiger schob den Ball aber knapp am Tor vorbei.

Marica vergibt Elfmeter

Nach dem Wechsel versäumte es der VfB durch den vergegeben Strafstoß von Marica, früh für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Nur wenig später wurde dies prompt bestraft, als Barrios zuschlug.

Allerdings hatte der VfB nach einem Foul an Pogrebnjak kurz zuvor vergeblich auf einen Pfiff von Schiedsrichter Peter Gagelmann gewartet und war deshalb nur äußerst halbherzig zu Werke gegangen.

Großkreutz als Vorbereiter und Barrios bedankten sich.

Kuzmanovic trifft per Freistoß

In der Folgezeit boten beide Teams viel Kampf, aber auch viel Krampf. Spielerische Momente blieben Mangelware. So führte ein Freistoß von Kuzmanovic zum 2:1 für Stuttgart.

Vorausgegangen war ein Foul von Marcel Schmelzer an Pogrebnjak.

Erst danach ergaben sich noch Chancen für die Stuttgarter, die den BVB am Ende klar beherrschten. Pech hatte Serdar Tasci in der 80. Minute mit einem Kopfball an die Latte.

Bei den Schwaben fehlte neben Kapitän Mathieu Delpierre und Cacau auch Hitzlsperger.

Der 27-Jährige ("Ich freue mich auf die neue Herausforderung") unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende. Die Schwaben erhalten rund eine Million Euro Ablöse.

Beim VfB waren die beiden fleißigen Angreifer Marica und Pogrebnjak am auffälligsten. Der BVB hatte in Nuri Sahin und Valdez seine besten Spieler.

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