vergrößernverkleinern
So war's bei Stuttgarts 6:3 im Vorjahr: Khedira stoppt Werders Rosenberg © getty

VfB Stuttgart versus Werder Bremen - wird es Samstag ähnlich torreich wie beim 6:3 im Vorjahr? Die Fakten zum 7. Spieltag.

München - Der UEFA-Pokal liegt gerade mal 44 Stunden zurück - da muss der VfB Stuttgart nun ausgerechnet gegen das erstarkte Team von Werder Bremen (alle Spiele ab 15 Uhr LIVE) ran.

Ungeachtet der kurzen Regeneration hofft der VfB, sich für das Vorwochen-0:3 im Duell mit Borussia Dortmund zu rehabilitieren.

Die Duelle der Ex-Meister verliefen fast immer torreich, in der vergangenen Saison gewann Stuttgart mit 6:3.

Der FC Bayern wiederum ist gegen den auswärts sieglosen VfL Bochum nach zwei Pleiten zum Siegen verdammt.

"Zwei unnötige Dinger"

"Uns sind zwei unnötige Dinger passiert, die wir zu korrigieren haben", sagte Trainer Jürgen Klinsmann. "Die Mannschaft weiß, dass es Zeit wird, in der Bundesliga nachzulegen und die Punkte zu holen, damit wir uns in der Tabelle dahin setzen, wo wir hingehören."

Sport1.de hat die Fakten zu den Samstagspartien des 7. Spieltags:

Bayern München - VfL Bochum

Trainer Jürgen Klinsmann muss weiter auf Willy Sagnol (Aufbautraining), Daniel van Buyten (Knie), Hamit Altintop (Mittelfuß-OP) und Christian Lell (Muskelfaserriss) verzichten. Unklar ist, ob und wen Klinsmann diesmal rotieren lässt.

Gegen Bochum verloren die Bayern nur einmal - im August 1991. Der von Verletzungen geplagte VfL muss unter anderem auf den rotgesperrten Anthar Yahia verzichten.

VfB Stuttgart - Werder Bremen

Der VfB hat die beiden vergangenen Heimspiele gegen Bremen eindrucksvoll mit 6:3 und 4:1 gewonnen. Gegen Werder fehlen erneut der erkrankte Matthieu Delpierre, Khalid Boulahrouz (Muskelfaserriss), Yildiray Bastürk (Oberschenkel) und Pavel Pardo (im Aufbautraining).

Werder kommt mit dem Rückenwind der Bundesliga-Siege gegen Bayern (5:2) und Hoffenheim (5:4) sowie des achtbaren 1:1 in der Champions League bei Inter Mailand nach Stuttgart.

Allerdings müssen die für Wirbel sorgenden Hanseaten ihren gesperrten Abwehrchef Per Mertesacker nach dessen Roter Karte aus dem Hoffenheim-Spiel ersetzen.

Bayer Leverkusen - Hertha BSC Berlin

Leverkusens Trainer Bruno Labbadia wird seine Mannschaft nicht ändern. Hertha-Coch Lucien Favre plagen hingegen Verletzungssorgen.

Der Einsatz von Stürmer Marko Pantelic, ohne den die Berliner stets Probleme haben, ist wegen einer Oberschenkelverhärtung gefährdet. Auch Lukasz Pisczek ist fraglich (Leistenverletzung), der Serbe Gojko Kacar plagt sich mit einer Wadenverhärtung. Definitiv fehlen wird neben mehreren Langzeitverletzten Mittelfeldspieler Patrick Ebert (Leisten-OP).

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln

Mönchengladbach kann im Derby gegen den 1. FC Köln personell aus dem Vollen schöpfen.

Kölns Trainer Christoph Daum wird vermutlich jener Elf vertrauen, der am letzten Spieltag ein 1:0 gegen Schalke 04 gelang.

1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt

Der Aufsteiger, der in den letzten beiden Partien insgesamt acht Tore erzielte, muss um den Einsatz von Keeper Ramazan Özcan (Kapselverletzung) bangen.

Spielmacher Carlos Eduardo steht nach seiner Mittelfußprellung wieder zur Verfügung. Zuhause kassierten die Hoffenheimer bislang noch keine Niederlage und nur ein Gegentor.

Frankfurt ist als einzige Mannschaft der Liga noch sieglos. Trainer Friedhelm Funkel hofft auf das Comeback von Kapitän Ioannis Amanatidis. Der griechische Nationalspieler war zuletzt rund drei Wochen wegen eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel ausgefallen.

Wer gewinnt in den Samstagsspielen? Jetzt mitdiskutieren!

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel