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Hamburgs Petric (l.) schirmt den Ball gegen den Kölner Wome ab © getty

n einem denkwürdigen Spiel holt Köln einen Zwei-Tore-Rückstand gegen den HSV auf. Van Nistelrooys Debüt wird in dem l fast zu Nebensache.

Köln - Der 1. FC Köln hat tolle Moral bewiesen und in einem denkwürdigen Spiel gegen den Hamburger SV in letzter Minute ein 3:3 (2:1) errungen.

Die Kölner holten einen 1:3-Rückstand auf, das Bundesliga-Debüt von Hamburgs Superstar Ruud van Nistelrooy geriet in der turbulenten Partie fast zur Nebensache.

Mladen Petric mit einem Doppelpack (36. und 50., Handelfmeter) und Marcell Jansen (2.) hatten für den HSV getroffen. Youssef Mohamad (31.) sorgte für das zwischenzeitliche 1:1 der Kölner (31.).

Doch dann begann die irre Aufholjagd der Kölner: Milivoje Novakovic (75.) traf zum Anschlusstreffer und Adel Chihi (88.) mit einem von David Rozehnal abgefälschten Schuss bescherten dem FC schließlich noch einen unerwarteten Punktgewinn.

Anhänger feiern van Nistelrooy

Rund um das WM-Stadion in Köln kündigten bereits zahlreiche Anhänger mit brandneuen Van-Nistelrooy-Trikots die Anwesenheit des Weltstars an.

Um 14.56 Uhr lief der Niederländer dann mit seinem Mannschaftskameraden im Blitzlichtgewitter der Fotografen und unter dem Jubel der Anhänger auf das Feld.

"Ruud, Ruud, Ruud" schallte es durch das WM-Stadion.

Erstklassige Partie

Dann sahen die 50.000 Zuschauer in der ausverkauften WM-Arena ein erstklassiges Bundesliga-Spiel, der HSV elegant, die Kölner nach zwei Auswärtssiegen in Folge mit großem Selbstvertrauen und Einsatz.

Nach nicht einmal zwei Minuten brachte Jansen die Gäste im Nachschuss in Führung.

Und der HSV drückte weiter aufs Tempo, Joris Mathijsen scheiterte zunächst mit einem Kopfball an Mondragon, Sekunden später zog der Schwede Marcus Berg knapp am Tor vorbei (jeweils 7.).

Petric eiskalt vor dem Tor

Nach den ersten Schreckminuten begann Köln, das unter anderem zum dritten Mal in Folge auf Lukas Podolski und zudem auf den Portugiesen Maniche (Trauerfall) verzichten musste, sich zu wehren.

Lohn war das Kopfball-Tor von Mohamad nach Freistoß-Flanke von Petit (31.).

Doch der HSV antwortete eiskalt. Nach einem Fehler von Tosic flankte Jansen auf Petric, der in Weltklassemanier zum 1:2 traf (36.).

Novakovic trifft per Freistoß

Direkt nach der Pause zeigte Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) auf den Elfmeterpunkt. Nach einer Flanke von Dennis Aogo erwischte Pedro Geromel den Ball mit der Hand, Petric verwandelte sicher.

Eine Viertelstunde vor Ende traf Novakovic per Freistoß aus 20 m und Chihi zum 3:3.

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