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Dortmunds Coach Jürgen Kopp gibt Abwehrspieler Mats Hummels letzte Instruktionen © getty

Nach der letzten Pleite will der BVB gegen Frankfurt die Spitze wieder angreifen. Gladbach zittert um einen Stürmer.

München - Für Borussia Dortmund ist die Marschroute klar:

Über Frankfurt wollen die Westfalen zurück in die Erfolgsspur. Zwölfmal waren die Westfalen vor dem 1:4 beim VfB Stuttgart unbesiegt, doch von Verunsicherung ist nach dem Dämpfer nichts zu spüren.

"Ich mache mir keine großen Sorgen, denn wir haben nichts an Boden verloren", sagte Trainer Jürgen Klopp vor dem Duell des 21. Spieltages in der Bundesliga mit der Eintracht am Sonntag (alle Spiele ab 15.15 Uhr LIVE).

Der BVB-Coach glaubt, dass seine junge Truppe die jüngste Niederlage richtig verarbeitet hat.

"Wir müssen mehr Biss zeigen"

"Wir müssen wieder mehr Biss zeigen, der VfB hat es uns vorgemacht. Wir müssen wieder mehr investieren als andere", meinte Klopp, der in seiner Trainerlaufbahn noch keine Bundesliga-Partie gegen Frankfurt verloren hat.

Die Hessen sind zudem seit 19 Jahren in Dortmund ohne Sieg - und das soll nach Klopps Appell auch so bleiben. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Borussen werden wieder mit Afrikameister Mohamed Zidan auflaufen. Der Ägypter kehrte voller Tatendrang vom Turnier aus Angola zurück.

Skibbe will Wiedergutmachung

"Ich bin voller Freude, voller Motivation, voller Selbstvertrauen und voller Energie", tönte Zidan. Verzichten muss der BVB jedoch auf den angeschlagenen Polen Jakub Blaszczykowski (Adduktorenzerrung).

Aber auch die Gäste wollen an ihre einstige Erfolgsserie von sieben Spielen ohne Niederlage vor dem 1:2 gegen Köln anknüpfen.

"Wir wollen Wiedergutmachung", sagte Trainer Michael Skibbe. Mit dem Coach und seinem Co-Trainer Eddie Boekamp kehren zwei Dortmunder Urgesteine in ihre Heimat zurück und sind deshalb besonders motiviert.

Keine neuen Ziele für Frankfurt

Doch selbst im Falle eines Sieges wird der Tabellensiebte aus Frankfurt seine Ziele - in Richtung internationales Geschäft - nicht neu definieren. "Das ist kein Thema, damit beschäftigen wir uns nicht", versicherte Skibbe, der die Borussen von 1998 bis 2000 trainierte.

Trotz des unerwartet guten Saisonverlaufs hält auch Trainer Thomas Tuchel von FSV Mainz 05 seine Mannschaft vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach auf dem Teppich.

Gedanken an einen Europacup-Platz lässt er nicht zu. "Wir müssen für jeden Punktgewinn viel leisten, das geht nicht im Vorbeigehen", sagte der Coach des Aufsteigers, der mit zwei seiner insgesamt sechs Neuzugänge antreten wird.

Bobadilla-Einsatz unsicher

Malik Fathi und Radoslav Zabavnik sollen gegen Gladbach in der Startaufstellung stehen. Bei den Borussen steht noch ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Torjäger Raul Bobadilla, der während der Woche über Muskelprobleme klagte.

Mit dem Rückenwind eines 4:3 über Bremen fahren die Gladbacher zum Mainzer Bruchweg. "Das wird ein schwerer Gang. Das Defensiverhalten des 0:0 in Berlin und das Offensivspiel gegen Bremen, das wäre die richtige Mischung.

Aber in Mainz, das wird ein anderes Spiel", meinte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr)

Mainz: Müller - Zabavnik, Svensson, Noveski, Fathi - Karhan, Polanski - Hoogland, Simak, Schürrle - Szalai

Mönchengladbach: Bailly - Levels, Brouwers, Dante, Daems - Bradley, Marx - Arango, Reus - Bobadilla (Friend), Colautti

Schiedsrichter: Kircher

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17.30 Uhr)

Dortmund: Ziegler - Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender (Santana), Sahin - Valdez, Zidan, Großkreutz - Barrios

Frankfurt: Nikolov - Franz, Russ, Chris, Spycher - Teber - Ochs, Meier, Liberopoulos, Köhler - Altintop

Schiedsrichter: Stark

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