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Arjen Robben - dieses Mal in roter langer Unterhose - erzielte das 1:0 © imago

Mit dem achten Sieg nacheinander untermauert der Rekordmeister seine Titelansprüche eindrucksvoll. Wolfsburg hat wenig Chancen.

Wolfsburg - Schmach getilgt und dabei den Meister klar beherrscht.

Mit dem verdienten 3:1 (2:0)-Erfolg beim VfL Wolfsburg hat Bayern München die 1:5-Schlappe aus dem Vorjahr aus dem Gedächtnis gelöscht und in der Liga weiter Druck auf die Konkurrenz ausgeübt.

Mit dem achten Sieg nacheinander untermauerte der deutsche Rekordmeister seine Titelansprüche eindrucksvoll.

Bayern-Trainer Louis van Gaal war jedoch überhaupt nicht zufrieden mit der Vorstellung seines Teams.

"Ich finde, wir haben nicht gut gespielt. Wir waren arrogant und haben nach dem 2:0 nicht konzentriert genug gespielt", meckerte der Niederländer bei "Sky".

Bereits nach 117 Sekunden gingen die Gäste in Führung.

Bei einer präzisen Hereingabe von Thomas Müller war Arjen Robben schneller als die noch unsortierte Hintermannschaft der Niedersachsen und schob aus acht Metern Entfernung den Ball flach in die rechte Ecke.

Der Niederländer war diesmal entsprechend den Regularien der Deutschen Fußball Liga mit einer roten Strumpfhose, passend zur roten Sporthose, angetreten.

VfL-Abwehr nicht auf der Höhe

Für den zweiten Treffer sorgte Daniel van Buyten mit einemn Kopfballtor in der 26. Minute.

Auch hier wirkte die Deckung der Norddeutschen unorganisiert und wähnte den Belgier fälschlicherweise im Abseits. Am dritten Bayern-Tor war der zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte Franck Ribery maßgeblich beteiligt.

Bei einem Zweikampf mit dem Franzosen spitzelte Italiens Weltmeister Andrea Barzagli den Ball in der 57. Minute ins eigene Gehäuse. Grafite verkürzte in der Schlussminute auf 1:3.

Vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften VfL-Arena erholten sich die Platzherren allerdings rasch von den beiden ersten Gegentoren, konnten aber nur phasenweise mit dem Team von Coach Louis van Gaal mithalten.

Grafite in der zehnten und Zvjezdan Misimovic in der 20. Minute standen dicht vor einem Torerfolg, fanden aber jeweils im Münchner Torhüter Jörg Butt ihren Meister.

VfL fällt zurück

Beim Heimdebüt des neuen Trainers Lorenz-Günther Köstner blieben die Platzherren auch in der neunten Ligapartie in Folge ohne Sieg und entfernen sich immer mehr von den internationalen Plätzen.

Ihnen fehlte es an individueller Klasse, um den Dreier der Bayern ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Nicht einmal einen Strafstoß konnten die "Wölfe" verwandeln, Butt hatte wenig Mühe, einen schwach geschossenen Foulelfmeter von Grafite zu entschärften (66.).

Die Torschützen Robben und van Buyten waren die stärksten Akteure bei den in allen Belangen überlegenen Gästen. Misimovic war beim VfL der einzige Spieler mit Normalform.

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