Seit Uli Hoeneß Präsident ist, sind die Münchner nicht mehr zu stoppen. Ein "Bayern-Besieger" ist nicht in Sicht. Der Einwurf zum 21. Spieltag.

"The trend is your friend" ist einer der bekanntesten Sprüche von Uli Hoeneß. Gesagt hat er ihn im Februar 2004 und gemeint hat er damals eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit bei einer 0:1-Niederlage in Bochum.

Im Februar 2004 stand der FC Bayern auf Platz zwei, hatte neun Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bremen - und holte Werder am Ende trotz Hoeneß' Bonmot nicht mehr ein.

Im Februar 2010 steht der FC Bayern auch auf Platz zwei, hat aber mit dem souveränen Sieg in Wolfsburg nach Punkten mit Tabellenführer Leverkusen gleichgezogen.

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Seit Uli Hoeneß Ende November den Managerposten abgab und das Präsidenten-Amt übernahm, hat der FC Bayern in der Bundesliga acht Siege in Folge gefeiert und einen Sechs-Punkte-Rückstand auf Leverkusen wettgemacht.

Wann die seit 14 Spielen ungeschlagenen Münchner die Tabellenführung übernehmen, ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Leverkusen ist zwar nun schon seit 21 Spielen ungeschlagen, doch es drängt sich nach dem 1:1 in Bochum der Eindruck auf, als könne Bayer den Rekordmeister nicht mehr lange aufhalten. Oder vielleicht doch?

Was der alte Trainerfuchs Jupp Heynckes mit seiner jungen Mannschaft Woche für Woche leistet, verdient jedenfalls höchsten Respekt.

Das gilt auch für Felix Magath und seine seit sieben Spielen ungeschlagenen Schalker, denen beim 0:0 in Freiburg ein reguläres Tor nicht anerkannt wurde.

"Solange Amateure über Profis bestimmen, müssen wir damit leben", sagte Magath und forderte die Zuhilfenahme technischer Mittel.

Chip-Ball oder Tor-Kamera? Ja! Bitte! Schnell! Her damit!

Für den Spruch "Am Ende gleicht sich doch alles irgendwie aus" müssen im DSF-Doppelpass drei Euro ins Phrasenschwein gezahlt werden.

Genauso übrigens wie für den Klassiker "Abgerechnet wird am Schluss". Gesagt hat ihn Friedhelm Funkel, Trainer von Schlusslicht Hertha BSC, nach dem 1:2 in Bremen.

Zwar ist der Rückstand auf den rettenden 15. Platz durch Freiburgs 0:0 gegen Schalke um einen Punkt auf sieben angewachsen, aber durch die Niederlagen von Hannover und Nürnberg bleibt der Relegationsplatz für die Berliner tatsächlich in Sichtweite.

"The trend" ist zwar nicht wirklich Herthas "friend" - aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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