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Rene Adler (v.) klärt im Hinspiel vor Sarpei und Martins (r.): Bayer gewann mit 3:2 © getty

Bayer muss im Fernduell mit den FCB gegen Wolfsburg vorlegen. Für die Werkself spricht eine starke Heimbilanz gegen den VfL.

München - Gegen den amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg muss Bayer Leverkusen (Sa., ab 15 Uhr LIVE) vorlegen, um den Spitzenplatz im Fernduell um den Titel zu behalten.

Sollte die Werkself im Heimspiel gegen die abgestürzten "Wölfe" patzen, könnte Bayern München mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund im Abendspiel (Sa., ab 18.15 Uhr LIVE) vorbeiziehen.

Allerdings hat Bayer-Trainer Jupp Heynckes nichts dem Zufall überlassen.

"Don Jupp" verlegte die Trainingseinheit am Donnerstag extra ins Stadion, damit seine Spieler den neuverlegten Rasen testen konnten.

Das 1:1 beim Abstiegskandidaten VfL Bochum vom letzten Wochenende ist abgehakt.

"So etwas passiert, daraus lernen wir", sagte Heynckes und Nationaltorhüter Rene Adler fügte hinzu: "Wir wollen mit aller Macht Platz eins verteidigen." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Tolle Heimbilanz gegen Wolfsburg

Gegen Wolfsburg hat Leverkusen bislang sämtliche zwölf Heimspiele gewonnen.

Vor den Karnevalsfeiertagen kann die Werkself den Vereinsrekord von 22 Spielen in Folge ohne Niederlage aus der Saison 1997/98 einstellen.

Heynckes kann sogar seine persönliche Bestmarke auf 28 Ligaspiele ausbauen.

Köstner verdarb Bayer schon einmal die Meisterschaft

"Wölfe"-Interimstrainer und Bayer-Schreck Lorenz-Günther Köstner, der den Leverkusenern vor zehn Jahren in Unterhaching die Meisterschaft verdarb, schenkt seinen Sorgenkindern Grafite und Zvjezdan Misimovic weiter das Vertrauen.

Torwart Andre Lenz kann beim auf Platz zwölf abgestürzten Champion trotz Problemen am rechten Fuß zwischen den Pfosten stehen und erneut Stammkeeper Diego Benaglio (Knieoperation) vertreten.

Slomka: "Höchste Zeit für die Wende"

Mit unterschiedlichen Vorzeichen gehen Hannover 96 und Werder Bremen ins Nordderby.

Beim Tabellen-16. Hannover wird es nach zehn Spielen ohne Sieg laut Trainer Mirko Slomka "höchste Zeit für die Wende".

Werder will nach dem Einzug ins Pokal-Halbfinale auch in der Liga laut Torsten Frings "die Teams von oben unter Druck setzen."

Friedrich schlägt Alarm: Mainz "auffressen"

Bei Hertha BSC schlägt Kapitän Arne Friedrich vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 Alarm.

"Bisher fehlte das Gift im Abstiegskampf. Wir müssen endlich ein anderes Gesicht zeigen. Mainz darf hier kein Land sehen. Die müssen wir auffressen", sagte der Nationalspieler der "Bild"-Zeitung.

Aufholjagd lässt auf sich warten

Das Liga-Schlusslicht aus der Hauptstadt konnte die angekündigte Aufholjagd in der Rückrunde bislang nicht wie gewünscht starten.

Vor allem in den Heimspielen enttäuschten die Berliner mit torlosen Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach und den VfL Bochum und warten nunmehr seit dem 8. August 2009 auf einen Heimsieg.

Für Friedrich ist die Einstellung der Spieler ein Grund für die anhaltende Misere: "Es wurde mir hier zu viel geredet in den letzten Wochen. Das ist mir alles viel zu lieb."

Friedrich verteidigt wohl auf rechts

Friedrich wird am Samstag wohl auf der von ihm ungeliebten Position als Rechtsverteidiger zum Einsatz kommen. (Zur Meldung: Voraussichtliche Aufstellungen)

Seinen Platz in der Abwehrzentrale neben dem Schweizer Steve von Bergen soll Neuzugang Roman Hubnik einnehmen.

Dafür rückt Lukasz Piszczek ins Mittelfeld vor. Eine Denkpause soll der Brasilianer Cicero erhalten, der zuletzt nicht überzeugen konnte.

Hinspiel gegen Mainz als Knackpunkt?

Mainz ist für Berlin ein besonderer Gegner, da das Hinspiel intern als Knackpunkt angesehen wird.

Der Vorjahresvierte verlor in Mainz trotz Führung bis zur 80. Minute mit 1:2.

Zudem zog sich Neuzugang Florian Kringe in der Partie einen Mittelfußbruch zu und fehlte dem Team bis kurz vor der Winterpause.

Nach der Partie am Bruchweg ging es für Hertha in der Liga steil bergab. Man verlor zu Hause gegen den SC Freiburg mit 0:4 und in Hoffenheim 1:5.

Anschließend musste Trainer Lucien Favre gehen und wurde durch Friedhelm Funkel ersetzt.

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