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Matchwinner mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit: Frankfurts Halil Altintop © getty

Mit seinem Tor in der Nachspielzeit sorgt der Zugang doch noch für Frankfurts Happy End. Freiburg tritt im Keller auf der Stelle.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt ist in weiter auf Europacup-Kurs.

Neuzugang Halil Altintop sorgte mit seinem Treffer in der 90. Minute für einen glücklichen 2:1 (1:1)-Sieg der Hessen gegen den SC Freiburg, der einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf verpasste.

Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt wartet seit acht Spielen auf einen Sieg und hat lediglich zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz, während die Eintracht mit 34 Zählern weiter auf Rang sieben bleibt.

Freiburgs Winter-Neuzugang Papiss Cisse hatte die Gäste vor 34. 900 Zuschauern nach einem kapitalen Patzer von Eintracht-Torhüter Oka Nikolov (25.) mit seinem ersten Ligator 1:0 in Führung gebracht.

Tolles Köhler-Tor

Benjamin Köhler glich mit seinem dritten Treffer in der Rückrunde per Freistoß zum 1:1 (40.) aus.

Eine Minute nach dem Ausgleich verpasste Altintop die Führung, als er frei vor Freiburgs Schlussmann Simon Pouplin nur den Pfosten traf.

Der ehemalige Schalke sorgte dann Sekunden vor dem Schlusspfiff doch noch für Jubel bei den Gastgebern.

Dutt wütend auf Referee

Nach dem Abpfiff erhitzten sich vor allem die Freiburger Gemüter an dem Freistoß, der zum 1:1 führte.

"Das war nie und nimmer ein Freistoß, dass muss der Schiedsrichter sehen. Er steht nahe genug dabei", echauffierte sich SC-Trainer Robin Dutt.

Torschütze Köhler, der selbst den Freistoß rausgeholt hatte, räumte ein: "Das muss man nicht pfeifen."

Nikolov patzt schwer

Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehler. Dabei waren die Freiburger zu Beginn das etwas bessere Team.

Julian Schuster (14.) scheiterte mit einem Freistoß aus 20 Metern an Nikolov.

Vor dem Gegentor ließ der Eintracht-Schlussmann den Ball nach einer Flanke des Ex-Frankfurters Du-Ri Cha direkt vor die Füße des Senegalesen Cisse fallen.

Pouplin auf der Hut

Die Eintracht kam nur langsam in Schwung. Zunächst verfehlte Köhler (22.) knapp das Tor, ehe er Pouplin mit einem Freistoß keine Chance ließ.

Bei einem Kopfball von Marco Russ (27.) war Pouplin auf der Hut.

Nach dem Seitenwechsel machte die Eintracht etwas Druck, ohne sich allerdings klare Chancen herauszuspielen.

Caio trifft Aluminium

Köhler (49.) und Alexander Meier per Kopf (53.) verfehlten das Tor.

Der Brasilianer Caio scheiterte kurz nach seiner Einwechslung an Pouplin (64.) und in der 80. Minute am Pfosten, ehe Altintop zum 2:1 traf.

Beide Trainer hatten im Vergleich zum vorigen Spieltag keine Änderungen vorgenommen.

Schwegler muss passen

Bei der Eintracht vertraute Coach Michael Skibbe der gleichen Startelf wie beim 3:2-Sieg bei Borussia Dortmund.

Der Schweizer Nationalspieler Pirmin Schwegler war nach seinem doppelten Bänderriss im Sprunggelenk noch nicht wie erhofft mit dabei.

Bei den Breisgauern fehlte der grippegeschwächte Ivica Banovic im Kader.

Cisse überzeugt

Beste Spieler bei Frankfurt neben Matchwinner Altintop waren Köhler und der Brasilianer Chris. Bei Freiburg überzeugten Cisse und mit Abstrichen Cha.

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