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Robben, Schweinsteiger, Lahm und van Bommel (v.l.) in den neuen Trikots © intern

Während die Münchner ihren neuen Dress für die nächste Saison präsentieren, sorgt Arjen Robbens Kampf gegen Einbrecher für Wirbel.

München - Pünktlich zum 110. Vereinsgeburtstag präsentiert der FC Bayern am Sonntag zum Siel gegen den Hamburger SV seinen Fans das neue Heimtrikot für die Saison 2010/2011.

Bayerns Partner adidas orientierte sich beim neuen Jersey am Design des Jahres 1910: Rot-weiße Längsstreifen sollen an die ruhmreiche Vergangenheit und die Legenden des Klubs erinnern.

Im Kragen des künftigen Heimtrikots ist das Motiv "Legenden und Loyalität" sowie das Bild des erfolgreichsten Stürmers der Vereinsgeschichte, Gerd Müller, eingearbeitet.

"Dieses neue Trikot steht für besondere Identifikation von Fans und Spielern", erklärte Nationalspieler Philipp Lahm.

Einbrecher vertrieben

Auch Arjen Robben, der den neuen Dress gemeinsam mit Lahm, Bastian Schweinsteiger und Kapitän Mark van Bommel präsentierte, ist vom neuen Outfit angetan.

Für wesentlich mehr Wirbel sorgte allerdings am Mittwoch ein Bericht der spanischen Sportzeitung "Marca".

Der Niederländer hat während seiner Zeit bei Real Madrid drei Einbrecher aus seiner Villa mit einem Messer vertrieben.

"Mit mir ist nicht zu spaßen"

"Das war letztes Jahr. Ich bin den Einbrechern mit dem Messer durch das Haus hinterher. Sie sind daraufhin geflüchtet", bestätigte Robben und fügte mit einem Schmunzeln an:

"Das sollen in Deutschland ruhig alle wissen, dass mit mir nicht zu spaßen ist."

In Spanien hat der Stürmer seinen Ruf nun weg. "Robben - der mutige Messerstecher", titelte das Blatt groß und veranschaulichte die "Heldentat" des 26-Jährigen sogar mit einem Comic.

Robben befand sich im unteren Teil seines Hauses im Madrider Villenviertel Santo Domingo, als er Geräusche aus der oberen Etage vernahm.

Flucht durchs Fenster

Daraufhin "bewaffnete" er sich mit einem laut "Marca" "riesigen Küchenmesser´ und ging auf die Kriminellen los. Diese flüchteten umgehend aus dem Fenster, Verletzte gab es keine.

Real Madrid informierte in Folge dieses Zwischenfalls die komplette Mannschaft und stellte allen Spielern kostenlos Sicherheitsleute für ihre Luxusvillen zur Verfügung.

In Bezug auf Robbens Wechsel nach München amüsierte sich die "Marca" daher: "Münchens Einbrecher müssen sich in Acht nehmen."

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