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Magdalena Neuner gewann in Vancouver zwei Gold- und eine Silbermedaille © getty

Der FCB-Präsident ist begeistert von der Biathletin und unterbreitet eine Offerte. Almeida steht in Portugals Kader. Die Splitter.

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß will Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner zum FCB lotsen und hat der Biathletin ein Job-Angebot gemacht.

"Magdalena Neuner hat ja gesagt, wenn sie aufhören will, dann will sie Familie haben, Kinder oder einen gescheiten Beruf. Das wäre eine, die ich gerne bei Bayern München sehen würde", sagte Hoeneß bei einer Veranstaltung mit Schulkindern in Freiburg.

Hoeneß hat auch schon konkrete Vorstellungen über den Tätigkeitsbereich der 23 Jahre alten "Gold-Lena" beim FC Bayern. "Wenn sie Lust hat, in einer Marketingabteilung zu arbeiten, dann kriegt sie von uns einen Job."

Olympia-Fan Hoeneß schläft im Moment allein

Hoeneß gestand zudem, dass seine Olympia-Begeisterung Ehefrau Susanne aus dem gemeinsamen Schlafzimmer getrieben hat.

"Zum Leidwesen meiner Frau schaue ich zur Zeit immer bis zwei, drei Uhr in der Nacht Olympia. Zum Glück haben wir ein zweites Schlafzimmer. Dahin ist sie ausgezogen, weil sie nicht so lange schauen will", berichtete der 58-Jährige, der ansonsten "kein großer Fernseh-Freak" ist.

Unterdessen haben die Münchner das Werben um Schalkes Torwart Manuel Neuer vorerst beendet. "Unser Plan für die kommende Saison ist eindeutig, Jörg Butt als Nummer eins zu behalten", sagte Hoeneß.

"Wir haben versucht, Manuel Neuer aus Schalke zu bekommen. Da gibt es im Moment aber keinerlei Bereitschaft, mit uns Vertragsgespräche führen zu wollen. Das haben wir so akzeptiert."

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst:

Nerlinger gegen Doppelfunktion von Siegenthaler

Bayern Münchens Sportdirektor Christian Nerlinger hat sich gegen eine Doppelfunktion des designierten HSV-Sportchefs Urs Siegenthaler ausgesprochen. Laut Vertrag mit dem Hamburger SV kann Siegenthaler auch nach seinem Amtsantritt am 1. August weiter Spiele im Auftrag des DFB beobachten.

"Ich halte das für eine unglückliche Konstellation. Da entsteht sehr leicht ein unguter Beigeschmack. Nach meiner Ansicht ist man als Sportchef bei einem Klub wie dem HSV auch mehr als ausgelastet. Wie übrigens auch als Chefscout beim DFB", sagte Nerlinger in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt".

Der ehemalige Nationalspieler fordert zudem, dass nicht mehr die Vereine die Honorare von Spielerberatern zahlen sollen:

"Wir müssen endlich erreichen, dass die Spieler ihre Berater selbst zahlen, nicht der Verein. So wie jeder normale Bürger seinen Steuerberater auch selbst zahlt. Das wird ein schwieriger Weg, wäre aber logisch und würde Transparenz in die Branche bringen. Aber wenn sich die Klubs international einigen, keine Provisionen mehr zu zahlen, ist das machbar."

Bundesliga-Quintett für Serbien

Serbiens Nationaltrainer Radomir Antic hat für das Länderspiel am 3. März gegen Algerien gleich fünf Bundesliga-Legionäre in seinen 23-köpfigen Kader berufen.

Neben Neven Subotic (Borussia Dortmund), Gojko Kacar (Hertha BSC), Zdravko Kuzmanovic (VfB Stuttgart) und Zoran Tosic (1. FC Köln) wurde auch Antonio Rukavina vom Zweitligisten 1860 München für das Spiel des deutschen WM-Gruppengegners nominiert.

Serbien trifft bei der WM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) zudem auf Ghana und Australien.

Almeida im Kader gegen China

Stürmer Hugo Almeida von Werder Bremen ist von Portugals Nationaltrainer Carlos Queiroz für das Länderspiel am 3. März gegen China berufen worden.

Für den 25-Jährigen wäre es der 24. Einsatz im Nationaltrikot.

Angeführt wird das Aufgebot von Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid.

Van Marwijk setzt auf zwei Bayern und zwei Hamburger

Der niederländische Nationaltrainer Bert van Marwijk hat für das Länderspiel gegen die USA (3. März) in Amsterdam vier Bundesliga-Legionäre berufen.

Mark van Bommel und Arjen Robben von Rekordmeister Bayern München sowie Eljero Elia und Joris Mathijsen vom Hamburger SV sind von dem ehemaligen Dortmunder Coach für den 23-köpfigen Kader nominiert worden.

In Edson Braafheid, der von Bayern München an Celtic Glasgow ausgeliehen ist, sowie Rafael van der Vaart, Nigel de Jong und Orlando Engelaar stehen zudem vier ehemalige Bundesliga-Profis im Kader der Niederländer.

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