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Uli Hoeneß (r.) holte Franck Ribery im Sommer 2007 aus Marseille nach München © SPORT1

Bayerns Präsident enthüllt, dass der Franzose wegen Jürgen Klinsmann schon fast in Madrid war - und watscht Michael Rensing ab.

Von Martin van de Flierdt

München - Vor dem Münchner Liga-Hit gegen den Hamburger SV (So., ab 17.15 Uhr LIVE) hat Uli Hoeneß bei einer Gesprächsrunde in einem Freiburger Gymnasium preisgegeben, dass Franck Ribery in der vergangenen Saison kurz vor einem Wechsel in die Primera Division gestanden hat.

"Letztes Jahr wollte er eigentlich weg. Da hat es ziemlichen Ärger mit Jürgen Klinsmann gegeben", zitiert die "Bild" den Bayern-Präsidenten. "Ich bin ziemlich sicher, dass er mit Real Madrid einig war."

Ein Abschied des Franzosen aus München am Ende der laufenden Spielzeit sei deswegen aber noch lange nicht beschlossene Sache.

Vielmehr wolle Ribery bis spätestens Mitte April die Perspektive sehen, mit Bayern die Champions League gewinnen zu können.

Gibt es diese Aussicht, dann werde sich eine Lösung finden.

Verbaler Tiefschlag für Rensing

Ersatztorwart Michael Rensing verpasste Hoeneß unterdessem dagegen eine verbale Breitseite.

"Als klar war, dass er die Nummer eins ist, hätte ich erwartet, dass er sich den Arsch aufreißt, dass er im Urlaub trainiert wie ein Geisteskranker", schilderte der 58-Jährige seine Erwartungen.

"Das war alles nicht der Fall. Er kam in einem katastrophalen Zustand zum Training. Ich glaube, für ihn ist es besser, einen Neuanfang zu machen."

In der Torwartfrage haben die Münchner nach der Verteragsverlängerung von Routinier Jörg Butt für das kommende Jahr erst einmal Ruhe.

Lediglich die Position des Ersatzmannes ist noch nicht vergeben, weil Rensing nach Auslaufen seines Vertrags den Verein verlässt.

Mittelfristig dürfte aber Schalkes Manuel Neuer wieder ein Thema werden. "Neuer läuft uns nicht davon", meinte Hoeneß gelassen zu diesem Thema. "Außerdem hat er eine Freundin in München. Das passt ganz gut."

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