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Verteidiger Dante (l.) im Luftduell mit SC-Stürmer Idrissou © getty

Der SC rettet in Mönchengladbach glücklich einen Punkt und ist nun seit zehn Spielen sieglos. Die Gastgeber hadern mit sich.

Mönchengladbach - Der SC Freiburg kann in der Bundesliga einfach nicht mehr gewinnen.

Trotz einer Führung kamen die Breisgauer am 24. Spieltag bei Borussia Mönchengladbach nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und warten nun schon seit zehn Spielen auf einen Sieg.

Am Sonntag könnte der Aufsteiger sogar auf den Relegationsplatz abrutschen.

Winterzugang Papiss Cisse hatte Freiburg in der 56. Minute in Führung gebracht. Den Ausgleich für die Gladbacher, die im sicheren Mittelfeld stehen, erzielte Innenverteidiger Roel Brouwers mit seinem bereits sechsten Saisontor.

Den möglichen Borussia-Sieg vergab Karim Matmour, als er freistehend aus elf Metern sein Ziel verfehlte (79.).

Borussia: Gleiche Startelf

Die Borussia begann die Partie vor 40.419 Zuschauern mit der gleichen Startelf wie beim 2:2 in Hoffenheim. Thorben Marx fehlte weiterhin wegen eine Schambeinreizung, daher beorderte Trainer Michael Frontzeck erneut Marcel Meeuwis ins defensive Mittelfeld.

Freiburgs Coach Robin Dutt dagegen reagierte mit vier Umstellungen auf die desolate Vorstellung bei der 0:3-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin am vorigen Wochenende.

Neben Pavel Krmas, der nach längerer Verletzungspause wieder zur Verfügung stand, rückten auch Daniel Caligiuri, Jonathan Jäger und Mohamadou Idrissou in die Startformation. Idrissou, der gegen Berlin nach internen Querelen nur auf der Bank gesessen hatte, hatte sich unter der Woche im Beisein von Dutt und Sportdirektor Dirk Dufner mit dem Spielerrat ausgesprochen.

Schwache Anfangsphase

In der Anfangsphase plätscherte das Spiel ohne Höhepunkte vor sich hin. Die erste Torchance hatte erst in der 17. Minute Gladbachs Marco Reus, dessen Schuss aus 16 Metern Simon Pouplin mit etwas Mühe zur Ecke lenkte.

Eine bessere Figur machte der Franzose, als er einen Schuss von Roberto Colautti abwehrte (26.).

Zehn Minuten später parierte er einen Kopfball von Dante, unmittelbar vor der Pause einen Freistoß von Juan Arango.

Bobadilla mit dicken Chancen

Nach dem Seitenwechsel versprühte die Borussia vor allem durch Raul Bobadilla mehr Torgefahr. Zunächst traf der Argentinier das Außennetz (47.), dann zwang er Pouplin zu einer Glanzparade (49.).

Das erste Tor fiel aber überraschend auf der Gegenseite. Bei einer Flanke von Felix Bastians veschätzte sich Dante und Cisse nutzte dies mit einem präzisen Kopfball (56.).

Für den in der Winterpause aus Metz gekommenen Senegalesen war es im siebten Spiel das zweite Tor.

Bastians rettet auf der Linie

Sieben Minuten nach der Führung stand Bastians noch einmal goldrichtig, als er einen Schuss von Michael Bradley auf der eigenen Torlinie abwehrte.

Beste Spieler bei den Gladbachern waren Arango und Bradley, bei den Breisgauern überzeugten Pouplin und Bastians.

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