Nullnummer des Spitzenreiters, fragwürdiger Platzverweis: Der 24. Spieltag ist wenig erbaulich. Allein Bayern darf sich freuen.

Die enttäuschende Nullnummer im Abendspiel zwischen Leverkusen und Köln passte zum mäßigen Niveau des 24. Spieltags.

Am Samstagnachmittag verabschiedete sich Hertha BSC zumindest mit dem ersten Bein aus dem Oberhaus, Bochum und Nürnberg blieben ebenfalls ihre Erstliga-Tauglichkeit schuldig.

Sie hatten Glück, dass Hannover trotz spielerischer Steigerung weiterhin das Pech an den Stiefeln klebt.

Auch Gladbach und Freiburg zeigten alles andere als ein Feuerwerk.

Besser lief es für die Stuttgarter, die dank Überflieger Cacau beste Rückrundenmannschaft sind, und Bremen.

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Wobei Werder in Mainz auch von einem höchst fragwürdigen Platzverweis gegen Florian Heller profitierte, der nicht die einzige Fehlentscheidung des zum wiederholten Mal schwachen Schiedsrichters Babak Rafati war.

Den Unparteiischen konnten die Leverkusener dagegen nicht verantwortlich machen für den verpassten Sieg im Derby gegen Köln.

Da drei Punkte gegen die zuletzt beim 1:5 gegen Stuttgart total desolaten Kölner im Fernduell mit dem FC Bayern Pflicht waren, konnte sich bei Bayer niemand über den neuen Bundesliga-Startrekord von 24 Spielen ohne Niederlage freuen.

Die Münchner dürften vor dem Fernseher die Faust geballt haben und kletterten mit dem 1:0-Sieg am Sonntag gegen den Hamburger SV zum ersten Mal seit der Meisterschaft im Mai 2008 wieder an die Tabellenspitze.

Weiter in Lauerstellung bleibt der Dritte FC Schalke 04 nach dem 2:1 im Revierderby gegen Dortmund.

Wenn also einer keinen Grund hatte, sich aufzuregen, war es Felix Magath. Der Erfolgscoach tat es aber doch und warf Bundesliga-Haussender "Sky" eine Medienkampagne gegen die Königsblauen vor.

Das ist zwar Unfug, aber nicht nur wegen seines Ausrasters wandelt der Wolfsburger Meistermacher auf den Spuren großer Trainer.

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