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Schäfer (r.) und Misimovic stehen auf Magaths Wunschliste ganz oben © getty

Der Schalker Trainer versucht Misimovic und Schäfer zu locken. Auch die Zukunft eines weiteren Wolfsburgers ist ungewiss.

Von Ingo Weber

München - Schalke 04 hat als Drittplatzierter der aktuellen Bundesligatabelle gute Aussichten auf die Champions-League-Plätze. (DATENCENTER: Die Bundesliga)

Dort winken etwa 25 Millionen Euro, die Trainer Felix Magath scheinbar schon fleißig verplant.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen zwei ehemalige Spieler aus Wolfsburger Zeiten.

Der Plan sieht vor, Zvjezdan Misimovic und Marcel Schäfer nach Gelsenkirchen zu locken. Wie die "Bild" berichtet, gab es zum Thema Misimovic bereits erste Gespräche auf Berater-Ebene.

Misimovic will nach eigenen Aussagen wieder Champions League spielen, Magath auf Schalke eine offensivere Spielweise entwickeln.

Doch ohne die Champions-League-Millionen wäre eine Verpflichtung von Misimovic, dessen Marktwert bei etwa 10 Millionen Euro liegt, nicht zu stemmen.

Sollte Magath in die Königsklasse einziehen, wäre sogar noch genug Geld für Schäfer übrig, mit dem sich Magath nach dem Spiel seiner Schalker in Wolfsburg über eine halbe Stunde unterhielt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Matip spielt für Kamerun

Das Felix Magath in seiner Teamführung eine harte Gangart an den Tag legt, musste Joel Matip am eigenen Leib verspüren.

Sein Startelf-Verweis für das Derby gegen Dortmund gründete laut dem "Kicker" darauf, dass er seinen bis 2013 ausgehandelten Profivertrag nicht wie abgesprochen bis Donnerstagabend unterzeichnete.

"Wer diese Idee hat, soll sie haben", kam auch von Magath kein Dementi.

Mit dem Spieler und dem Berater ist man sich einig, doch Vater Jean Matip hält den Abschluss für überstürzt.

Joel versicherte aber am Wochenende, dass er den Vertrag unterzeichnen werde. Definitiv ist Matips Teilnahme am Länderspiel Kameruns gegen Italien am Mittwoch.

Ob es eine endgültige Entscheidung gegen den DFB ist, bleibt abzuwarten. Doch eine Tendenz ist deutlich abzulesen.

Entscheidung über Dzeko im März

Auch die Zukunft von Edin Dzeko in Wolfsburg ist weiter fraglich, eine Entscheidung soll aber noch in diesem Monat fallen.

"Laut Vertrag muss er sich bis zum 31. Mai entscheiden. Aber beide Seiten streben bis Ende März Gewissheit an", sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß nach dem Sieg über Hannover der "DPA".

Für die Summe von 40 Millionen Euro kann der Bosnier die "Wölfe" verlassen.

"Es liegt nicht in unserer Macht. Wenn ein Verein, zu dem Edin wechseln möchte, bereit ist, diese Summe zu bezahlen und dieses mit einer Bankbürgschaft hinterlegt, wird er kommende Saison nicht mehr in Wolfsburg spielen", sagte Hoeneß.

Doch derzeit soll noch kein Verein ernsthaftes Interesse geäußert haben.

Bender fällt vorerst aus

Borussia Dortmund muss zwei Wochen auf Mittelfeldspieler Sven Bender verzichten.

Wegen einer erneut aufgetretenen Sehnenreizung im Knie wurde dem 20-Jährigen eine Pause verordnet.

Der Junioren-Nationalspieler wird den Westfalen damit definitiv im Heimspiel am 6. März gegen Borussia Mönchengladbach nicht zur Verfügung stehen.

Bance zieht es auf die Insel

Aristide Bance macht bei "Skysports" erneut das ultimative Ziel seiner Laufbahn deutlich und liebäugelt mit einem Wechsel auf die Insel.

"Ich bin hier in Mainz und versuche mein Bestes zu geben. Meine Ambitionen liegen allerdings darin, irgendwann einmal in der Premier League zu spielen. Ich bin bereit für eine große Veränderung. Ich möchte diese Saison stark beenden und dann weitersehen."

Mögliche Vereine wären Birmingham City, die Blackburn Rovers und der FC Fulham, die den Stürmer demnach auf ihrem Zettel haben.

Luft für Funkel wird dünn

Für Hertha-Trainer Friedhelm Funkel könnte es bei einer Niederlage in Hamburg ungemütlich werden.

Wie die "B.Z." berichtet, sind inzwischen einige Mitglieder des Berliner Präsidiums nicht mehr der Meinung, Funkel sei der richtige Mann zur Rettung der Hertha.

Nur 12 Punkte aus 17 Funkel-Spielen sind für sie offenbar Grund genug, sich intern für einen Trainerwechsel stark zu machen. Offiziell möchte sich zu diesem Thema aber niemand äußern.

Noch wird Funkel nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert. Der Manager Michael Preetz stellt sich schützend vor seinen Coach: "Wir sind der Überzeugung, es gemeinsam zu schaffen."

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