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Roman Weidenfeller spielt seit 2002 in Dortmund und bestritt 181 Spiele für den BVB © getty

Nach dem Schwindel-Anfall gegen Bochum fällt Roman Weidenfeller wohl nicht länger aus. Auch ein Kollege meldet sich fit.

Von Ingo Weber

München/Dortmund - Das dürfte die Borussen-Fans beruhigen.

In der entscheidenden Phase für die Qualifikation zur Europa League kann Dortmund am Samstag gegen Bayer Leverkusen vorausichtlich wieder auf Torwart Roman Weidenfeller zurückgreifen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Dem 29-Jährigen war vor dem 4:1 im Derby beim VfL Bochum am Samstag schwarz vor Augen geworden und er hatte über Übelkeit geklagt.

Danach hatte Weidenfeller von Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun zunächst Trainingsverbot erhalten und war medizinisch mehrfach durchgecheckt worden.

"Ich will nichts riskieren"

Doch der BVB gibt Entwarnung und rechnet fest mit einem Einsatz des Keepers am Wochenende.

"Eigentlich fühle ich mich soweit wieder ganz gut. Trotzdem will ich nichts riskieren", sagte Weidenfeller der "Bild".

Um jegliches Risiko auszuschließen, wird auch sein Herz einem Belastungstest unterzogen.

"Was bei Hochleistungssportlern alles passieren kann, hat die Vergangenheit gezeigt", erklärte er.

"Schlusspfiff gegen Bochum eine Erlösung"

Weidenfeller erklärte zudem, dass er sich während der kompletten Begegnung in Bochum nicht gut gefühlt hatte:

"Ich war froh, dass ich nicht viel zu tun bekommen habe. Der Schlusspfiff war eine Erlösung."

Ansonsten könnte Trainer Jürgen Klopp ein Problem bekommen, denn Ersatzmann Marc Ziegler ist gerade erst von einem Magen-Darm-Virus genesen.

Barrios fit, Valdez fällt aus

Entwarnung gibt es bei Torjäger Lucas Barrios. Bei einer Kernspinuntersuchung wurde lediglich eine Zerrung im rechten Oberschenkel diagnostiziert, die einen Einsatz gegen Leverkusen zulässt.

Sturmpartner Nelson Valdez wird dagegen sicher ausfallen. Der 26-Jährige erlitt in Bochum einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel und wird frühestens beim Spiel gegen Schlusslicht Berlin am 27. März sein Comeback geben.

Eine Millionen Saison-Zuschauer

Um die Unterstützung der Fans muss sich die Borussia derweil keine Sorgen machen.

Zum zwölften Mal wird der Kult-Klub gegen Leverkusen die magische Zahl von einer Million Zuschauer während einer Saison knacken.

Das Westduell ist mit 80.552 Besuchern ausverkauft. Damit liegt der Schnitt nach dem 14. Heimspiel am Samstag bei 76.360 Zuschauern.

In Europa belegt der BVB derzeit Rang zwei hinter Champions-League-Sieger FC Barcelona (77.607) und vor dem englischen Meister Manchester United (74.729).

Grund zur Freude hatte auch Sebastian Kehl. Die DFL sprach dem Mittelfeldspieler das Tor zum 1:0 gegen Bochum zu.

Zwar habe der Bochumer Manndecker Marcel Maltritz den Ball als letzter Spieler berührt, aber keine Chance gehabt auszuweichen, lautet die Begründung.

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