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Manager Michael Preetz (r.) holte Friedhelm Funkel erst im Oktober 2009 © getty

Hertha-Manager Preetz dementiert eine Meldung, dass er einen neuen Trainer sucht. Die Klarstellung kann Funkel nicht beruhigen.

Von Martin Hoffmann

München/Berlin - Wie lange noch mit Friedhelm Funkel?

Die Trainerfrage bei Hertha BSC stellt sich immer lauter - und eine Berliner Boulevard-Zeitung hat schon die vermeintliche Antwort geliefert.

"Ja, ich suche einen Trainer für die neue Saison, das stimmt", zitierte die "BZ" Manager Michael Preetz.

"Das stimmt nicht", hat Preetz der Meldung inzwischen allerdings selbst widersprochen:

"Richtig ist, dass Friedhelm Funkel einen Vertrag bis zum 30. Juni hat, der sich im Falle des Klassenerhalts verlängert."

Garantie mit geringer Laufzeit

Preetz' weitere Ausführungen können den von Ablösung-Spekulationen verfolgten Funkel allerdings nicht direkt beruhigen.

Der Manager bemüht sich nicht zu kaschieren, dass der Coach nur noch auf Abruf an der Seitenlinie steht.

"Friedhelm Funkel ist unser Trainer und er sitzt auch gegen Wolfsburg auf der Bank", lautet die einzig sichere Garantie, die Preetz geben mag.

"Haben die Ergebnisse nicht"

Er sei nicht in der Lage, Statements abzugeben, die bis zum Saisonende reichen, so Preetz.

"Der Trainer erreicht die Mannschaft", hält der Manager Funkel zugute: "Wir haben das gegen Nürnberg und beim HSV gesehen. Wir sehen aber auch, dass wir die Ergebnisse nicht haben."

Seitdem Funkel im Amt ist, hat die Hertha nur 12 Punkte in 19 Spielen geholt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Preetz will bleiben

Als mögliche Nachfolger werden von Berliner Medien schon Thorsten Fink vom FC Basel und der in Nürnberg entlassene Michael Oenning ins Spiel gebracht.

Preetz selbst will nicht die Segel streichen und Hertha auch in der Zweiten Liga managen: "Das steht fest."

Wobei er sich im Abstiegskampf immer noch nicht geschlagen geben will:

"Wir wissen, dass die Chancen gering sind. Aber es gibt noch Chancen. Und die gilt es mit aller Konsequenz zu nutzen."

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