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Franck Ribery wechselte 2007 für 25 Millionen Euro von Marseille nach München © getty

Der FC Bayern ist wohl bereit, auf bis zu 60 Millionen zu verzichten und will den Franzosen nicht unbedingt im Sommer verkaufen.

München - Der Vorstand des FC Bayern denkt um.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stellt erstmals einen Verbleib von Franck Ribery in Aussicht gestellt, auch wenn der Franzose seinen Vertrag nicht vorzeitig verlängern sollte.

"Unser erstes Ziel ist eine Verlängerung. Aber ich sage klar: Wer glaubt, dass wir Franck automatisch zum Saisonende verkaufen, wenn es zu keiner Verlängerung kommt, der irrt."

"Der FC Bayern entscheidet, wo Franck in der kommenden Saison spielen wird", sagt Rummenigge im "kicker". Zuletzt hatte Präsident Uli Hoeneß noch erklärt, dass der Rekordmeister den 26 Jahre alten Nationalspieler aus wirtschaftlichen Gründen wohl verkaufen müsste.

Für den Fall, dass die Gespräche über eine Verlängerung des 2011 auslaufenden Vertrages scheitern würden.

In diesem Fall könnten die Münchner rund 50 bis 60 Millionen Euro für den angeblich von Real Madrid, Barcelona, Manchester und Chelsea umworbenen Ribery erzielen.

"Ich hatte am Montag ein Gespräch mit Uli. Der FC Bayern wird tun, was für den FC Bayern am besten ist. Wir wollen 2010/2011 noch näher an die absoluten Topteams heranrücken", sagte Rummenigge dazu.

Kein Schnellschuss

Einen "Schnellschuss" könne er sich auf jeden Fall "nicht vorstellen".

"Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn die Entscheidung erst nach der WM fällt. Wir haben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 und keinen Zeitdruck."

Auch Ribery selbst hatten den Münchnern in einem ersten Gespräch vor wenigen Tagen laut Sportdirektor Christian Nerlinger mitgeteilt, "dass er sich in den nächsten Wochen erst einmal auf das Sportliche konzentrieren will".

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