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Andreas Görlitz bestritt zwei Länderspiele für die DFB-Auswahl © getty

Drei Monate nach seiner Verletzung am Sprunggelenk steht der KSC-Profi vor der Rückkehr. Sport1.de hat die Bundesliga-Splitter.

Karlsruhe - Andreas Görlitz vom Bundesligisten Karlsruher SC wird drei Monate nach seiner Sprunggelenks-Operation wohl ausgerechnet beim Heimspiel gegen Rekordmeister Bayern München am 18. Oktober sein Comeback geben.

Der noch bis mindestens zum Saisonende von den Bayern an den KSC ausgeliehene Rechtsverteidiger bestand am Mittwoch beim 5:0-Sieg im Testspiel gegen den Landesligisten SV Linx einen 90-minütigen Härtetest und ist damit wieder einsatzfähig.

Sport1.de hat die weiteren Bundesliga-Splitter zusammengefasst.

Wowereit: "Laufbahn im Olympiastadion bleibt"

Das Berliner Olympiastadion wird auch nach der Leichtathletik-WM im August 2009 keinesfalls zur reinen Fußball-Arena werden.

"Wir bekennen uns zur Leichtathletik und werden, obwohl wir Hertha lieben, die schöne blaue Laufbahn nicht rausreißen", versprach der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bei einer Podiumsdiskussion über die Sportstadt Berlin Mitgliedern des Wirtschaftsklubs VBKI.

Zudem schloss er eine Beteiligung der öffentlichen Hand an einer reinen Fußball-Arena, wie sie sich der Bundesligist Hertha BSC wünscht, kategorisch aus: "Wenn Hertha genügend Geld hat, weil sie sportlich so erfolgreich sind, können sie sich gern ein eigenes Stadion bauen.

Staatliches Geld wird es dafür aber nicht geben."

Costa muss büßen

Nach seiner Roten Karte im Punktspiel bei Schalke 04 am vergangenen Sonntag (2:2) ist Innenverteidiger Ricardo Costa vom Bundesligisten VfL Wolfsburg vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen eines unsportlichen Verhaltens für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt worden.

Der Portugiese war von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) in der 71. Minute nach einer Notbremse des Feldes verwiesen worden.

Die Wolfsburger legten am Mittwochnachmittag allerdings Einspruch gegen die Sperre ein. Somit wird es am 20. Oktober eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht geben.

Streit um Kündigung

Bundesligist FC Energie Cottbus ist mit der fristlosen Kündigung des ehemaligen Mannschaftsleiters und langjährigen Profis Detlef Irrgang gescheitert.

Vor dem Cottbuser Arbeitsgericht einigten sich beide Seiten auf einen Vergleich. Statt der fristlosen Kündigung erhält Irrgang eine ordentliche Kündigung zum 31. Januar 2009 sowie eine Abfindung in Höhe von 40.000 Euro.

"Ich fühle mich nicht als Gewinner", sagte Irrgang, der über 400 Spiele für Energie bestritten hat. Der 42-Jährige war nach dem Ende der vergangenen Saison zunächst als Mannschaftsleiter des Cottbuser Profiteams abgesetzt worden.

Dies sei der Wunsch der sportlichen Leitung gewesen, hatte der Cottbuser Manager Steffen Heidrich damals erklärt. Im Gegenzug bot ihm der Verein zunächst einen neuen Job als Scout und Nachwuchstrainer an.

Weil sich Irrgang aber über seine Absetzung in einem Interview mit drastischen Worten beschwert hatte, sprach der Verein am 7. Juli 2008 die fristlose Kündigung aus. Der Ex-Profi hatte vor dem Arbeitsgericht Cottbus gegen seine fristlose Kündigung geklagt.

Testsiege für Schalke und Bochum

Trotz vieler Ausfälle hat Schalke einen 1:0-Testspielsieg gegen Heracles Almelo gefeiert. Den entscheidenden Treffer gegen den Tabellensechsten der niederländischen Ehrendivision erzielte Albert Streit zwölf Minuten vor dem Abpfiff.

Deutlicher fiel der Bochumer Sieg im Stadtderby bei der SG Wattenscheid 09 aus. Nach je zwei Treffern von Sinan Kaloglu und Oliver Schröder sowie einem Ehrentreffer von Daniel Diaz hieß es am Ende vor 1037 Zuschauern im Lohrheidestadion 4:1 (4:1).

Der 1. FC Köln erkämpfte sich derweil ein 1:1 (1:0) beim Schweizer Erstligisten Young Boys Bern. Vor 3999 Zuschauern im Stade de Suisse brachte Nemanja Vucicevic den FC nach 17 Minuten in Führung, 20 Minuten vor Schluss erzielte Seydou Doumbia aber für Bern noch den Ausgleich.

Bei den Kölnern stand der kroatische Neuzugang Miro Varvodic erstmals im Kölner Tor.

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